21.03.2019 - 12:21 Uhr
RiedenOberpfalz

Jugendpflegerin Schubert gibt Tipps für attraktives Kinder- und Jugendangebot

Wie lassen sich Angebote für Kinder und Jugendliche von Vereinen in Kümmersbruck, Rieden und Ensdorf besser fördern und unterstützen? Das war nur eine der Fragen, die bei einem Treffen im Sitzungssaal des Riedener Rathauses erörtert wurde.

Wichtiges Ziel sei ihr die Unterstützung und Förderung der bereits vorhandenen Angebote für Kinder und Jugendliche, betonte die gemeindliche Jugendpflegerin Helena Schubert.
von Hubert SöllnerProfil

Helena Schubert ist die neue, interkommunale Gemeinde-Jugendpflegerin. Sie stellte sich und ihre Ideen den Vereinsvertretern vor. Die Resonanz war gut, denn der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt.

„Meine Aufgaben beziehen sich auf die gesamte Jugendarbeit“, erklärte Schubert. Vor allem in planerischer, koordinierender, anregender sowie initiierender Hinsicht möchte sie sich einbringen. Als erstes löste sie auch sogleich die Sitzordnung mit einem Spiele auf. Beim anschließenden „Speed-Dating“ kamen auch diejenigen ins Gespräch, die bisher wenig miteinander zu tun hatten.

„Ich möchte das bereits vorhandene Angebot für Kinder und Jugendlichen unterstützen und fördern.“ Dabei gelte es, langfristig zu planen und die Möglichkeiten weiterzuentwickeln. „Durch mich als pädagogische Fachkraft besteht das Potential, die bisherigen Bemühungen zu professionalisieren und die Ehrenamtlichen zu entlasten.“ Vereine könnten sich demnach bei Fragen zur Jugendarbeit, zu Fördermöglichkeiten und rechtlichen Problemen an sie wenden. Bei Projekten bestehe auch die Möglichkeit, sie durch Mittel des Klosters Ensdorf zu bestärken. Gerade bei Fördermitteln gelte: „Lieber einmal zu viel gefragt, als einmal zu wenig.“

In kleinen Gruppen und anschließend im Plenum wurden die Bedingungen, Wünsche und Interessen der Vereine zusammengetragen. Schubert gab Tipps, wie sich neue Mitglieder werben lassen. Ein erstes Ergebnis des Treffens war: Die Homepage der Gemeinde soll um ein Vereinsverzeichnis und -aktivitäten ergänzt werden. Die Liste soll ebenfalls an den Schulen und im Einwohnermeldeamt verteilt werden.

Es ging auch um einen neuen Jugendtreff: „Wir sollten den Bedarf unter den Heranwachsenden klären sowie nach engagierten Personen suchen, die das Vorhaben begleiten.“ Themen, zu denen sich die Teilnehmer mehr Informationen wünschten, waren neben Rechts- und Sicherheitsfragen die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung.

Die Unterstützung und Förderung der bereits vorhandenen Angebote für Kinder und Jugendliche gelte es langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln, betonte die gemeindliche Jugendpflegerin Helena Schubert.
„Lieber einmal zu viel gefragt, als einmal zu wenig!“ riet die gemeindliche Jugendpflegerin Helena Schubert den ehrenamtlichen Vereinsvertretern aus Rieden.

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