Mit viel Radau, Trillerpfeifen, Rasseln, Gewittertrommeln, Tamburins und anderen Lärminstrumenten unterstützen sie ihr lautstarkes „Rieden oho!. Dann besetzten die 65 Mädchen und Buben den Sitzungssaal. Kindergartenleiterin Doris Bruckner, Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen versuchten vergebens die Rasselbande, größtenteils in Schlafanzügen und Nachthemden gekleidet, zu bändigen. Nur mit seiner großen Sitzungsglocke konnte sich Bürgermeister Erwin Geitner Gehör verschaffen. „Ihr seid so gut verkleidet, dass man euch fast beneidet“, gestand der in Anzug mit Krawatte gekleidete Rathauschef. Als er ihnen riet „habt Spaß, ihr könnt singen und lachen und ganz verrückte Sachen machen“ legten die Kinder los.
Zu fetziger Musik zogen sie mit Bürgermeister und Kindergärtnerinnen durch den Saal. Die Polonäse Blankenese war natürlich der Hit. Als die Kinder bei „Ruckizucki, das ist der neue Tanz“ eine flotte Sohle aufs Parkett legten, musste Kindergartenleiterin Doris Bruckner passen und sich einen Stuhl angeln. Gleich aber war sie wieder auf den Beinen und verleitete die kleine Sara, Bürgermeister Erwin Geitner die Krawatte abzuschneiden. Der riet den Kleinen am Sonntag zum Faschingszug zu kommen, denn „Süßigkeiten soll’s da regnen von den vielen Faschingswägen“. Für die ihm spendierten Popkornpäckchen – „die könnt ihr dann zu Haus vernaschen“ – dankten sie ihm mit einem faltbaren Papier-Clown. Dann war die Gaudi auch wieder vorüber.
















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