17.09.2018 - 14:40 Uhr
RiedenOberpfalz

Pilgerreise mit Überraschung

Die Buswallfahrt nach Altötting ist eine feste Einrichtung der Pfarreien Rieden, Vilshofen und Schmidmühlen. Die schöne und ereignisreiche Reise wird unterwegs zur Gebetsgemeinschaft und dann gibt es noch eine Überraschung.

Das Führungsteam des Katholischen Frauenbund Vilshofen gratuliert Schwester Isidoris zu ihrem 85. Geburtstag mit einem Präsent. Glückwünsche übermitteln auch Pfarrer Gottfried Schubach (links) und Pfarrer Werner Sulzer. Für die Marktgemeinde Rieden gratuliert Alt-Bürgermeister Gotthard Färber (rechts).

(exb) Mit Litaneien, Rosenkranzgebeten und Liedern wurde auf den Marienwallfahrtsort eingestimmt. Die von Pfarrer Gottfried Schubach organisierte Fahrt wurde so gewählt, dass man auf der Heimfahrt im Kloster Mallersdorf Schwester Isidoris zum 85. Geburtstag gratulieren konnte.

Mit zwei Bussen erfolgte die Reise zum Gnadenort, die von den Seelsorgern Gottfried Schubach (Rieden-Vilshofen) und Werner Sulzer (Schmidmühlen) begleitet wurde. Das Anliegen einer Wallfahrt ist immer, dass die am Ziel empfangenen religiösen Impulse nach der Rückkehr zu Hause im Alltag Raum bekommen, heißt es in einer Presseinfo. "Altötting ist ein Ort, um inne zu halten, sich bewusst Zeit zu geben und sich die Gegenwart Gottes zu vergegenwärtigen", betonten die Seelsorger. In Konzelebration feierte Pfarrer Thomas Zinecker, einst Sekretär des Bischofs, mit den Geistlichen aus Rieden und Schmidmühlen die Pilgermesse in der Basilika. In seiner Predigt erinnerte Zinecker an das Leben und Wirken von Bruder Konrad, der vor 200 Jahren geboren wurden und 41 Jahre an der Klosterpforte seinen Dienst verrichtete. Mit 180 Senioren seiner Pfarrei St. Peter in Vohburg war er zum Wallfahrtsort gereist und erinnerte auch an die Explosion in seiner Gemeinde, die zwar großen Schaden angerichtet hat, aber kein Menschenleben forderte.

Nach der Mittagspause und den Besuch der Pilgerstätten, allen voran die Gnadenkapelle, war das Kloster Mallersdorf das zweite Ziel der Reise. Im Mutterhause der Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen feierte an diesem Tag Schwester Isidoris ihren 85. Geburtstag und durfte dabei vielen Gratulanten die Hände schütteln. Für viele Vilshofener war es ein freudiges Wiedersehn, hat Schwester Isidoris doch 38 Jahre die ambulante Krankenpflege in der Pfarrei Vilshofen betrieben. Nach einer Marienandacht in der Klosterkirche, den Besuch des Friedhofs und Einkehr im Klosterstüberl bei Kaffee und Kuchen oder einer Brotzeit wurde die Heimfahrt angetreten.

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