04.02.2020 - 16:51 Uhr
RiedenOberpfalz

„Sieben plus eins“ - mit weniger Plakaten und Papier

CSU-Ortsverband Rieden-Vilshofen startet in den Wahlkampf. Für die Freibadsanierung sind zwei Bauabschnitte vorgesehen.

Die ersten Wahlprospekte sind schon im Umlauf. "Sieben plus Eins" aber mit weniger Plakaten und Papier, dafür geht der CSU Ortsverband Rieden- Vilshofen die nächsten Wochen vor der Kommunalwahl mit Bürgermeister Erwin Geitner uns Josef Weinfurtner an der Spitze an.
von Paul BöhmProfil

Deutlich weniger CSU-Plakate werden heuer zur Kommunalwahl im Gemeindegebiet von Rieden zu sehen sein. Als Ziele nannten die Christsozialen um Vorsitzenden Josef Weinfurtner und Bürgermeister Erwin Geitner, der sich erneut um dieses Mandat bewirbt, das Bürgermeisteramt und die Mehrheit im Marktgemeinderat - also "Sieben plus eins". Formuliert wurde dies bei der Auftaktveranstaltung des kommunalen Wahlkampfes im Gasthaus Hirschenwirt.

"Wir werden mit nur mit wenigen Plakaten aufwarten, aber wir werden gezielt die Haushalte aufsuchen", machte Bürgermeister Erwin Geitner deutlich. Mit Blick auf die Kandidatenliste gaben sich er und Weinfurtner überzeugt von deren Qualität und Ausgewogenheit.

Auf der CSU-Kreistagliste ist Geitner auf Platz 23 gesetzt. Rainer Weis aus Vilshofen ist auf Platz 41 zu finden. Auf der Kreistagliste der Jungen Union ist Nicholas Hollweck auf Platz 11 und Johann Gress auf Position 24 zu finden.

"Wer hat bei uns im Markt angeschoben - dass ist zweifelsohne unsere Fraktion im Rathaus gewesen", sagte Geitner bei seinem Vortrag. "Bis auf das Freibad ist es eine 1:1 Umsetzung unserer Zielsetzungen von vor sechs Jahren gewesen". In dieser Zeit wurde durch Impulse der CSU und deren umsichtiger Politik sehr viel bewegt und vorangebracht, resümierte er. Auf dieser Basis soll weitergearbeitet und für die Gemeinde an einer soliden Zukunft weitergebaut werden.

"Unsere Gemeinde hat keine Schulden, obwohl wir viel investiert haben", fuhr Geitner fort. Die Straßenbeleuchtung im Gemeindegebiet wurde umgerüstet. "Damit sparen wir pro Jahr etwa 30 000 Euro Energiekosten ein." In den Bauhof sei kräftig investiert und die Kläranlage erheblich verbessert und effizienter ausgerichtet worden. Für die Sanierung der Wieskirche in Vilshofen habe der Markt über eine halbe Million Euro ausgegeben. Etwa 230 000 Euro gab es dafür an Zuschüssen bekommen. Das neue Feuerwehrhaus in Rieden werde am 21. März eingeweiht.

Für den Kindergartenneubau in Rieden war der Markt wesentlicher Kostenträger. In Abstimmung mit Pfarrei, Diözese und Freistaat wurden 1,6 Millionen Euro investiert. Der Gemeindeanteil liege, laut Bürgermeister, bei 400 000 Euro. In die Zukunft wurde mit dem Ausweisen von Baugebieten in Rieden und Vilshofen investiert und in die Sanierung des Campinggebäudes wurden 620 000 Euro gesteckt. "Eine Ausgabe, die jetzt schon als rentierlich zu bezeichnen ist."

Dreh- und Angelpunkt sei für die CSU stets die Finanzierung der Freibadsanierung gewesen. "Jetzt ist es Fakt: Wir bekommen einen Zuschuss aus Bundesmitteln von 1,3 Millionen Euro." Hier legte Erwin Geitner aber nach: "Wäre es nach dem Willen unserer Mitbewerber gegangen, dann müssten wir jetzt ohne Förderung sanieren. Ich kann sagen, dass die Vorplanung für das Bad derzeit in Abstimmung ist. Wir planen eine Zwei-Schritte-Lösung." Heuer werde die Sanierung der Gebäude und 2021 die der Schwimmbecken angepackt. Zum Thema Neuausrichtung in Rieden sagte Geitner: "Impulsgeber für die Sanierung unseres Ortskerns war sicher auch der Neubau der Raiffeisenbankfiliale". Als nächstes Projekt stehe heuer in Vilshofen der Ausbau des Dorfplatzes beim Feuerwehrhaus an. "Die Vorplanungen sind so gut wie abgeschlossen. Der Bau wird in diesem Jahr umgesetzt." Dazu liegte die Förderzusage in Höhe von 64 Prozent vor. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 395 000 Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde mache etwa 139 000 Euro aus.

Die Breitbandversorgung in Rieden, Vilshofen, Siegenhofen und Kreuth koste in nächster Zeit weitere 240 000 Euro, bei einem Eigenanteil von 48 000 Euro. "Wir werden in den nächsten Jahren die Barrierefreiheit für unsere Liegenschaften angehen und uns an die Sanierung der Wasserleitungen in Rieden machen, die teils über 50 Jahre alt sind", kündigte Geitner an.

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