Hubschrauber und Feuerwehr suchen nach vermeintlichen Unfallopfern

Riggau bei Pressath
25.07.2022 - 10:04 Uhr

Warum der Fahrer eines verunglückten Autos der Polizei meldete, dass in seinem Wagen noch drei weitere Personen saßen, ist noch unklar. Auf jeden Fall löste er damit eine große Suchaktion mit Hubschrauber aus.

Ein Polizeihubschrauber war bei der Suche nach angeblichen Mitfahrern eines verunfallten Autos bei Pressath im Einsatz

Ob sich ein 26-jähriger Mann aus dem westlichen Landkreis Neustadt über die Konsequenzen seiner Unfallmeldung bewusst war? In den frühen Morgenstunden des Sonntags, genauer gegen 3.45 Uhr, meldete er bei der ILS Oberpfalz und bei der Einsatzzentrale der Polizei in Regensburg, dass er einen Verkehrsunfall in der Nähe von Pressath zwischen Riggau und Wollau hatte, bei ihm im Fahrzeug wären drei weitere Personen gesessen, teilte die Polizei Neustadt zu den Infos des Anrufs mit.

Beim Eintreffen sowohl der Feuerwehr als auch der Polizei waren keine Personen mehr vor Ort. Während der Unfallaufnahme kam ein BRK-Rettungswagen dazu. Die Besatzung hatte auf der Anfahrt den Mitteiler in etwa einem Kilometer Entfernung gesehen und mitgenommen. Auf Nachfrage gab er zu, dass er den Unfallwagen gefahren hatte. Allerdings konnte er sich jetzt angeblich nicht mehr erinnern, ob er weitere Mitfahrer hatte.

Da jedoch die ursprüngliche Meldung lautete, dass mehrere Personen beteiligt waren, musste nun eine Suchaktion anlaufen, bei dem nicht nur Kräfte der Feuerwehr, sondern auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kamen. Nachdem die Aktion negativ verlief, deutete auch die Spurenlage im verunglückten VW nach Auskunft der Polizei daraufhin, dass der junge Mann alleine im Fahrzeug war. Aufgrund seiner Verletzungen musste er in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Am Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 15.000 Euro.

 
 

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