Wie der Oberpfälzer Kulturbund mitteilt, wird Roding wird vom 16. bis 19. Juli zum kulturellen Mittelpunkt der Oberpfalz: Der 45. Bayerische Nordgautag lädt unter dem Motto „Stadt – Land – Regen“ zu einem vielfältigen Kulturfest ein. Veranstaltet vom Oberpfälzer Kulturbund mit der Stadt Roding und unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten, versammelt das traditionsreiche Fest erneut Gäste aus der gesamten Region und darüber hinaus.
Im zweijährigen Turnus steht das Kulturfest für gelebte Kultur, Begegnung und Austausch – und zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und zukunftsfähig regionale Identität sein kann. An über 20 Veranstaltungsorten wird Roding zur Bühne: vom weitläufigen Esper über Vereinsheime und Schulen bis hin zum Rathaus und zahlreichen weiteren Einrichtungen. Auch die Ortsteile sowie die Landschaft entlang des Regens werden einbezogen – ganz im Sinne des Mottos „Stadt – Land – Regen“.
Großes Angebot
Die Vielfalt ist das Herzstück des Nordgautags – und viele Veranstaltungen sind kostenfrei zugänglich, heißt es in der Mitteilung weiter. Das Programm bietet für alle Generationen und Interessen etwas: Im Bereich Musik und Show reicht das Spektrum vom feierlichen Eröffnungskonzert mit dem Nordbayerischen Musikbund über Kleinkunst bis hin zu modernen DJ-Sets und Live-Bands. Kunst- und Kulturinteressierte erwartet ein breites Angebot aus Ausstellungen, Lesungen und interaktiven Vorträgen, die dazu einladen, tief in Geschichte und Gegenwart der Region einzutauchen.
Wer selbst aktiv werden möchte, kann aus zahlreichen Mitmachangeboten wählen – von sportlichen Aktivitäten wie Radführungen, Schnupperschießen oder Eisstockschießen bis hin zu kreativen Workshops, etwa einem Schafkopfkurs, einem Graffiti-Projekt oder inklusiven Kunstangeboten.
Neue Perspektiven
Themenführungen eröffnen neue Perspektiven auf Roding und seine Umgebung – etwa zum Heilbrünnl, zur Angermühle oder bei einer unterhaltsamen Wirtshauswanderung. Ergänzt wird das Programm durch einen Bauernmarkt sowie einen Kunsthandwerker- und Floristenmarkt.
Auch die Ortsteile beteiligen sich aktiv am Festgeschehen: In Wetterfeld, Kalsing, Mitterdorf oder Unterlintach gibt es viel zu entdecken. Tage der offenen Tür, etwa im Dorftreff in Kalsing oder im Platzerstadl, laden zu Begegnung und Austausch ein. Internationale Akzente setzt der Besuch der Partnerstadt Budapest (18. Bezirk), die gemeinsam mit einem Multi-Kulti-Verein zu einer kulinarischen Reise einlädt und die weltoffene Seite des Nordgautags unterstreicht.
Taditionelle Eckpfeiler
Trotz aller Vielfalt bleiben die traditionellen Eckpfeiler fest verankert: Die Verleihung der Nordgaupreise würdigt herausragendes kulturelles Engagement in der Region. Der große Festzug am Sonntag, an dem sich Gruppen aus der gesamten Oberpfalz beteiligen, bildet einen weiteren Höhepunkt und zieht regelmäßig tausende Besucher an. Begleitet wird der Nordgautag von einer Festschrift, die das kulturelle Leben der Oberpfalz dokumentiert und vertieft.
Der Nordgautag richtet sich an alle Generationen – von Jung bis Alt, aus der Region und darüber hinaus. Er zeigt, wie wichtig es ist, regionale Kultur nicht nur zu bewahren, sondern sie aktiv in die Gegenwart und Zukunft zu tragen. So entsteht laut den Organisatoren Identität, die verbindet – und eine lebendige Tradition, die weiterwächst.
Das detaillierte Programm wird in Flyern und Heften sowie unter www.stadt-land-regen.de (ab Dienstag, 28. April, abrufbar) veröffentlicht.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.