Röckenricht bei Neukirchen
19.04.2020 - 14:06 Uhr

Zwei Ausreißer machen Landwirte zu Cowboys

Ausgangsbeschränkungen sind für Tiere in der Landwirtschaft alltäglich. Manchmal setzen sie sich darüber hinweg und geraten in Gefahr.

Auch Rinder scheinen dann und wann einmal das Fernweh in sich zu spüren. Symbolbild: Soeren Stache
Auch Rinder scheinen dann und wann einmal das Fernweh in sich zu spüren.

Gegen 17 Uhr türmten am Freitag zwei Rinder vom Hof eines 29-Jährigen Landwirts in Röckenricht (Gemeinde Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg). Dies war der Beginn einer Verfolgungsjagd, die sich über einige Stunden ausdehnte und ein dramatisches Ende zu nehmen schien. Eines der Tiere ließ sich partout nicht einfangen, überquerte Gleise oder Straßen und fing schließlich sogar an, seine Verfolger anzugreifen. Deshalb wurden Jäger hinzu gerufen, um das Rind, wenn es denn gar nicht anders gehen sollte, zu töten. "Während die Jäger auf die Abschussbestätigung der Polizei warteten, schafften es die Landwirte mit vollem Körpereinsatz, das Rind einzufangen und festzubinden", vermerkt der Polizeibericht. Der zweite Ausreißer konnte im Laufe des Abends dingfest gemacht werden, ohne erst in einen Gewehrlauf blicken zu müssen. Beide Rinder kehrten wohlbehalten auf den Hof zurück.

 
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