Rehragout nach Noten

Die Musikanten feiern in Röthenbach (Reuth bei Erbendorf) Kirchweih mit vielen musikalische Beiträgen.

von Autor ANGProfil

"Das Rehragout auf d´Nacht" wurde zwar nur gesanglich serviert, aber ansonsten ließen sich die Sänger und Musikanten bei ihrer Kirchweihfeier nichts abgehen. Die Zoiglstubn-Wirtsleut warteten mit Kirchweihschmankerln auf, für Stimmung und jede Menge gute Laune sorgten die Mitwirkenden und die vielen Zuhörer selbst. Der Kondrauer Hans Riedl gab mit seiner Teufelsgeige wie fast bei allen Treffen wieder den begleitenden Takt vor, sowie beim Neunkirchener Trio.

Von der Akkordeonfamilie Reithmeyer bekamen die Feiernden Beiträge wie "Da Bichl", "Leimer" und "Am Grenzbach" zu hören. "Ich bin fidel" behauptete Herbert Storek aus Kemnath, außerdem kamen aus seiner Steirischen die Töne zu "Mia san vom Wold daham" und "Da alte Jäger". Aus Neunkirchen bei Weiden stammt Manfred Döllinger, zum Schifferklavier erzählte er gesanglich vom "Kleinen Harmonikaspieler" und träumte von Böhmischen Klängen. In die böhmische Richtung steuerte auch Bernhard Binnert aus Trevesen mit seinem Akkordeon ein. Er behauptete sogar, dass die Musik aus Böhmen kommt, außerdem beobachtete er den Mond, der seine Bahn zieht. Etwas Wehmut kam auf, als Marianne Helm ohne ihren erst kürzlich verstorbenen Gesangspartner Hans Kowatsch ans Mikrofon trat. Das Waldsassener Duo gehörte praktisch zur Stammbesetzung der Musikantenstammtische. Von Herbert Storek und Nicole Reithmeyer begleitet, widmete Helm das "Schlammersdorfer Lied" , "Schöi is im Wold herin" und "Lieserl schau her" nicht zuletzt ihrem langjährigen musikalischen Begleiter.

Aus Schmidgaden kam das Gesangsduo Richard und Gerlinde Werner mit der Steirischen im Gepäck. Sie meinten, dass es nur im "Wold so schöi is" und passend zur Kirwa "All´s, bloß koa Wasser niat". Ebenfalls mit der Steirischen ausgerüstet sang der Marktredwitzer Werner Heider "Mir san zwoa alte Leit" und "Da Summa is aussi". Der Josefshofer Hausgsang mit den beiden Gastgeberinnen Edeltraud Frank und Christa Böhm durfte nicht fehlen. Das Duo fragte: "Wou bist gwest - Kirwa?" und "Ja soll denn dös a Kirwa sei?", außerdem sorgten deren heitere Gstanzln und musikalischen Gschichtln für jede Menge Lacher. Das vom Josefshofer Hausgsang besungene "Morgenrot" war zwar noch nicht zu erkennen, aber ziemlich spät war es schon, als die Letzten zufrieden und glücklich die Kirwafeier beendeten.

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