In einem symbolischen Akt sperrte Hans-Jürgen Porsch, Vorsitzender des Schwarzwihrbergvereins, die Hütte auf und gab die Schlüssel an Harald Grauvogl weiter. Vorerst wird der Bergwirt die Hütte bis zum Ende der Saison am letzten Wochenende im Oktober betreiben. „Dann schau’n wir mal weiter“, meinte Grauvogl „Der Kunde entscheidet, wie es weitergehen wird.“
Seit längerem hatte der Schwarzwihrbergverein nach einem neuen Pächter gesucht. Seit weit über 100 Jahren gibt es die Hütte in der Schwarzenburg als Ausflugsziel – 2018 war das erste Jahr ohne Wirt. Harald Grauvogl ist kein gelernter Gastronom, eher ein Quereinsteiger mit Basiserfahrung. Die hat er sich als Aushilfe in der Berghütte erworben. Überhaupt war der Schwarzwihrberg einmal sein Lebensmittelpunkt: Grauvogl war Mitwirkender beim Festspiel und eine Stütze des Ensembles der „Märchenzeit“. Selbst Regen und Kälte konnten ihn damals nicht davon abhalten, mit dem Mofa auf den Berg zu fahren, um sich dort beim Spiel einzubringen.
Dass Grauvogl die Berghütte führen wird, ist nun mit Handschlag offiziell besiegelt. Schriftlich soll es noch festgeschrieben werden. Geöffnet ist die Hütte nun wieder jeden Sonn- und Feiertag ab 13 Uhr und jeden Mittwoch ab 18 Uhr. Auf der Speisekarte stehen typische Hüttengerichte sowie sonntags Kuchen und Torten.



















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