Oberlinder Feuerwehr-Thema erhitzt weiter die Gemüter

Es brodelt anscheinend hinter den Kulissen der Feuerwehr. Der Landrat tauscht sich mit Bürgermeister Andreas Wutzlhofer zu diesem Thema aus. Schuld sind die Äußerungen des Oberlinders Franz Wittmann.

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer äußert sich zum Feuerwehr-Thema in Oberlind.
von Elisabeth DobmayerProfil

Ein Thema wollte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer in der Jahreshauptversammlung in Roggenstein nicht ausgrenzen, obwohl sich niemand von den Verantwortlichen vorher dazu äußerte: Es ging um den eine Woche zuvor in Oberlind in der Jahreshauptversammlung vorgebrachten Rücktritt des ehemaligen Kreisbrandmeisters Markus Kindl. Die Überschrift in den Oberpfalzmedien „Wut über Rücktritt“ am Mittwoch, 13. März, und der Artikel sorgte für Schlagzeilen. Wutzlhofer vermutete, dass in Roggenstein an den Stammtischen oder untereinander darüber heftig diskutiert wurde. Dabei ging es ihm in erster Linie um die Äußerungen des Oberlinder Feuerwehrmanns Franz Wittmann, die im Onetz zu lesen waren.

Daraufhin habe ihn Landrat Andreas Meier angerufen. Wutzlhofer bot dem Landrat an, mit Wittmann Kontakt aufzunehmen, da einige seiner Äußerungen nicht gestimmt hätten. „Der Landrat kann wirklich nichts dafür. Auch wenn es geheißen hat, er müsste sich zu diesem Thema als oberster Dienstherr einmischen oder eine Regelung treffen. Das darf er nicht.“ Vermutlich wüssten das die Aktiven, aber die Außenstehenden nicht, vermutete Wutzlhofer. „Im Feuerwehrgesetz ist es klar festgeschrieben, dass diese Personalkompetenzen ausnahmslos beim Kreisbrandrat liegen. Da hat sogar der Landrat als oberster Dienstherr sein Recht verloren.“ Was sich daraus weiter entwickeln werde, wisse er nicht.

Kreisbrandinspektor Martin Weig wollte sich nicht groß zu diesem Thema äußern und gab sich sehr verhalten. Eines konnte er sich jedoch nicht verkneifen: „Jene, die diese Äußerungen tätigten, sollten sich einmal das Feuerwehrgesetz zu Gemüte führen. Da steht genau die Erklärung über die Amtszeit eines Kreisbrandinspektors und Kreisbrandmeisters drin. Bevor solche Äußerungen in den Raum geschmissen werden.“ Man müsse die Meinung auch von andere Seite betrachten, meinte der Kreisbrandinspektor erregt.

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