Josef Wolfrath zeigte sich bei der Bürgerversammlung in Roggenstein erfreut über die zahlreichen Blühflächen an markanten Stellen im Stadt- und Gemeindegebiet. In diesem Zusammenhang ging ein großer Dank an den städtischen Bauhof mit Außendienstleiter Karl Frey und vor allem an Sabine Dworzak aus Roggenstein, die mit ihrem "grünen Daumen" für diese "Blütenpracht" sorge.
Josef Zimmermann erkundigte sich, ob für die vier geplanten Bauplätze am Steinbühlweg sowie an der Pfarrer-Kreuzer-Straße bereits Baurecht bestehe. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer teilte mit, dass die Stadt eine Bauvoranfrage beim Landratsamt Neustadt/WN eingereicht habe. Am vergangenen Freitag sei dazu ein Schreiben der zuständigen Baubehörde eingegangen und habe weitere Unterlagen angefordert.
Wolfgang Kiesbauer wollte wissen, wann der geplante Gehweg entlang der Muglhofer Straße angelegt werde. Die Stadt habe dazu ja schon vor einigen Jahren die notwendigen Grundstücksflächen aus dem ehemaligen Wolf-Anwesen erworben. Frey erklärte, dass dazu ein Stück der alten Mauer des Wolf-Anwesens abgebrochen werden müsse. Da diese jedoch unter Denkmalschutz stehe, müsse zuvor die Erlaubnis der Unteren Denkmalschutzbehörde eingeholt werden. Wutzlhofer informierte diesbezüglich, dass das Landratsamt den Abbruch des alten, baufälligen Hauses neben der rückwärtigen Einfahrt zu diesem Anwesen angeordnet und dem Besitzer einen entsprechenden Bescheid zugestellt habe.
Im Bezug auf die derzeit laufende Baumaßnahme der neuen Wasserleitung von Waldau nach Lämersdorf bat Wutzlhofer die Anwesenden um deren Verständnis, sollte es zu vorübergehenden Engpässen in der Wasserversorgung kommen.
Der Stromausfall vom 20. August beschäftigte Herbert Preßl. Der Bürgermeister erklärte, dass an diesem Tag bei der Kainzmühle sturmbedingt Bäume auf die vorbeiführende Stromleitung gefallen seien und diese beschädigten haben. Für die Behebung dieses Schadens sei jedoch nicht die Stadt, sondern das Bayernwerk zuständig gewesen.
Markus Zimmermann erkundigte sich, ob im städtischen Kindergarten Anton Ferazin in zwei Jahren ein Kindergartenplatz für seinen Sprössling frei werde. Dies könne Wutzlhofer nicht garantieren, weil nicht vorhersehbar sei, wie sich der Kindergartenbereich entwickeln werde. Viele Faktoren spielten dabei eine Rolle, erklärte der Bürgermeister: etwa Geburtenzahlen oder Zu- und Wegzüge von Eltern mit Kleinkindern. Bei freien Plätzen würden Kinder aus den Ortsteilen Roggenstein, Kaimling und Lämersdorf vorrangig berücksichtigt.
















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