Sieht aus wie Cocker, singt wie Cocker

Augen zu! Wenn Michael Haberl auf die Bühne tritt, dann ist's, als ob Rocklegende Joe Cocker zum Mikro grieft. „Michael sings for Papa Joe” gilt als eine der aktuell besten Joe Cocker-Tribute-Bands. Und das "Salute" meldet: volles Haus.

Er sieht aus wie Joe Cocker, er bewegt sich wie Joe Cocker und er singt wie Joe Cocker: Michael Haberl (links) und seine Band stehen dem Original in nichts nach.
von Autor LSTProfil

Da lacht nicht nur die Oktober-Sonne: Auch die Fans guter Livemusik sind bei den ersten beiden Konzerten zum Herbst-/Winterprogramm des Rockmusikclubs „Salute“ voll auf ihre Kosten gekommen. Beim groovigen Auftakt mit „Grand Slam“ hielt es die Zuhörer im Saal dabei genauso wenig auf den Sitzen wie beim etwas stimmungsvolleren Auftritt von „Michael sings for Papa Joe“.

„Das konnte sich im wahrste Sinne des Wortes richtig gut hören lassen“, freute sich „Salute“-Chef Thomas Bauer. „Die ersten Gigs unseres umfangreichen Programms für die nächsten Monate waren unglaublich.“ In der Tat: Denn zehn bayerischen „Funkateers“ von „Grand Slam“, die sich selbst gerne als „Zeitreisende zwischen Vergangenheit und Zukunft“ bezeichnen, stehen nicht umsonst seit jeher für satten P-Funk und Soul. Gewürzt mit einer Prise Rock hier und etwas Hip-Hop und Jazz da, ergab sich im „Salute“ ein aufregender, generationsübergreifender Sound, der gerade auf der Livebühne seine Stärken voll entfaltete.

„Grand Slam“ in Rothenstadt bedeutete Vielfalt auf allen Levels. Da stand der Rock-Ggitarrist neben dem Rapper auf der Bühne, da trafen Synthie-Pianos auf Saxophone, da kamen einfach Musikfans jeden Alters zum gemeinsamen Feiern zusammen. Auf den insgesamt 19 Tracks von „Funk Cruisin` - The Neverending Voyage“, die „Grand Slam“ im „Salute“ präsentierte, zeigte die Band eine aktuelle Standortbestimmung des Funks und warf gleichzeitig einen Blick zurück, indem sie einige ihrer besten Titel neu aufgenommen und arrangiert hatten.

Ein weiteres Schmankerl war dann zweifelsohne der Gig von „Michael sings for Papa Joe”, eine der besten Joe Cocker-Tribute-Bands, die es momentan in der Szene gibt. Augen zu und: Gar keine Frage, der Frontman der Formation, Michael Haberl, ist das perfekte Double des großen Joe Cocker. Die Stimme sowieso, aber auch die Gestik, Mimik und Motorik erinnerten ganz stark an die lebende Rocklegende, die seit der „Woodstock-Zeit“ seine Fans begeistert. Für die originalgetreue Interpretation garantierte aber auch die Zusammensetzung der Band.

Von „Unchain my heard” bis „You can´t have my heard” waren fast alle Songs der Rocklegende im Programm vorhanden. Vor allem bei „With a little help from my friends“ hieß es für die ältere Generation: Das Toupé festhalten, wenn Haberl zu seinen Schrei ansetzt, der für „Good old Joe“ so typisch ist.

Grand Slam“ sorgte im Rockmusikclub „Salute“ für den groovigen Auftakt in den Konzert-Herbst.
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