(rdo) In Anlehnung an das Feuerwehrkommando "Wasser marsch" sagt Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler"Feuer marsch". Die Helfer des OWV Rothenstadt entzünden das Johannisfeuer an der Höslbräu-Schänke.
Vorsitzender Hermann Bolz begrüßte die Gäste und dankte den Mitgliedern für die Vorbereitungen und das Aufschichten des großen Holzstoßes. Die Feuerwehr genehmigte das Abbrennen trotz böigen Windes und sicherte die Veranstaltung ab. Befreundete Vereine nahmen daran teil.
Vor Einbruch der Dunkelheit kamen Kinder des Kindergartens St. Wolfgang, die im Rahmen ihrer Übernachtungsparty im Kindergarten zum Feuerplatz wanderten. Sie überraschten die vielen Gäste mit einem Sonnwendfeuerlied "Heute ist der aller längste Tag - Sonnwendfeuer, das brennt heute".
"Feuer weckt unterschiedliche Gefühle in uns", ging Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler in seiner Feuerrede auf die Tradition des Sonnwendfeuers ein. Das Element Feuer könne gefährlich sein, vernichte Hab und Gut. Aber Feuer spende auch Wärme, lasse Metalle schmelzen und schaffe Platz für Neues, wenn Altes verbrannt werde. So habe das Sonnwendfeuer neben seiner weltlichen Bedeutung auch eine christliche Deutung erfahren: "Das Licht Christi soll immer stärker in uns aufleuchten und die Finsternis dieser Welt verdrängen."
Weiden in der Oberpfalz
25.06.2018 - 13:53 Uhr
„Feuer marsch“
von Autor rdo
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Meistgelesene Artikel
Zum Fortsetzen bitteE-Mail eingeben
Sie sind bereits eingeloggt.
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.