09.05.2020 - 17:41 Uhr
Schalkenthan bei HahnbachOberpfalz

Hahnbacherin im TV auf Partnersuche

Ein romantisches Dinner, Cocktails an der Bar, Gespräche am Pool: Die Vox-Sendung "First Dates Hotel" verspricht Singles viele Gelegenheiten, sich in Frankreich zu verlieben. Mit dabei ist Melissa Lindner aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach.

Melissa Lindner aus Schalkenthan bei Hahnbach war im Oktober eine Woche lang für Dreharbeiten in Südfrankreich. Am Montag, 11. Mai, um 20.15 Uhr ist sie auf Vox in der Sendung "First Dates Hotel" zu sehen.
von Miriam Wittich Kontakt Profil

Melissa Lindner ist Filialleiterin in einer Amberger Bank, nebenbei absolvierte sie ein Management-Studium, seit Januar ist sie diplomierte Bankbetriebswirtin. In ihrer Freizeit spielt sie Fußball und ist Schiedsrichterin. Bisher blieb da wenig Zeit für eine Partnerschaft. Das sollte sich mit der Teilnahme an einer TV-Show ändern.

Im Interview erzählt die 26-Jährige aus Schalkenthan (bei Hahnbach) von den Dreharbeiten für „First Dates Hotel“ in Südfrankreich – und wie sie sich wenige Tage vor der Ausstrahlung der Sendung fühlt.

ONETZ: Sie sind bald im Fernsehen zu sehen?

Melissa Lindner: Ja genau, am Montag bin ich in der neuen Folge von „First Dates Hotel“ auf Vox.

ONETZ: Wie ist es dazu gekommen?

Melissa Lindner: Ich war schon mal in einer anderen Sendung bei Vox, da ging es um meine Haare. Daher hatten die mich noch in ihrer Kartei und wussten, dass ich Single bin. Sie sind dann auf mich zugekommen und haben mich gefragt, ob ich nicht Lust hab’, die Chance zu ergreifen, mich zu verlieben.

ONETZ: Mussten Sie da lange überlegen?

Melissa Lindner: Der Zeitpunkt war gut. Ich habe die letzten Jahre immer von montags bis freitags gearbeitet und am Samstag studiert. Da hab’ ich eine Beziehung gar nicht so fokussiert. Als die Anfrage kam, war ich in meinem Studium aber auf der Zielgeraden. Da dachte ich: „Das passt jetzt. Jetzt habe ich einen Kopf dafür.“ Und ich bin grundsätzlich offen für so etwas und habe mich auch gefreut, im Oktober ins Warme zu fliegen.

ONETZ: Das First-Dates-Hotel steht in der Provence ...

Melissa Lindner: Genau, für die Dreharbeiten waren wir eine Woche lang in Südfrankreich. In Nizza und in dem tollen Hotel auf dem Land. Mein Zimmer war mega schön, mit zwei Balkonen und Blick auf den Pool.

ONETZ: Und dort lief rund um die Uhr die Kamera?

Melissa Lindner: Im Hotel schon, ja. Auch im Zimmer wird man gefilmt, nur nicht im Bad.

ONETZ: Wie war diese Erfahrung?

Melissa Lindner: Die Kameras sind so gut versteckt, dass du sie nicht siehst und dadurch auch leicht vergisst. Zugegeben, ich hab auch mal gedacht: „Oh, ich werde ja gefilmt, vielleicht hätte ich das lieber nicht sagen sollen.“ Ungewohnt war es, sein Handy abgeben zu müssen. Das ist mir vor allem an meinem Geburtstag schwer gefallen.

ONETZ: Sie hatten während der Dreharbeiten Geburtstag?

Melissa Lindner: Ja, ich habe im First-Dates-Hotel in meinen 26. Geburtstag reingefeiert. Da hab ich sogar eine Torte bekommen. Meine Familie und Freunde habe ich trotzdem vermisst.

ONETZ: Hat Sie ihr Blind-Date darüber hinweg trösten können?

Melissa Lindner: Dazu darf ich leider noch nichts sagen. (lacht)

ONETZ: Aber Sie können vielleicht verraten, wie das Essen geschmeckt hat? Roland Trettl ist ja ein bekannter Koch.

Melissa Lindner: Das war super mega lecker. Ich muss nur sagen, auf der Karte klang alles so gut, dann hab ich mich ein bisschen übernommen und war nach der Vorspeise schon satt.

ONETZ: Wie war die Arbeit mit dem Fernsehteam?

Melissa Lindner: Ich hab mich mega gut aufgehoben gefühlt, die waren alle so herzlich. Jeder dort führt intensive und auch private Gespräche mit dir. Mariella hat mir sogar erzählt, wie sie selbst ihren Freund kennengelernt hat. Die waren cool und fürsorglich. Auch wenn keine Kamera lief.

ONETZ: Ob aus dem Date eine Beziehung entstanden ist, dürfen Sie ja noch nicht verraten. Was haben Sie sonst von den Dreharbeiten für sich mitgenommen?

Melissa Lindner: Natürlich hat man dort die Chance, sich zu verlieben. Aber cool fand ich auch, Leute kennen zu lernen, die mit mir auf einer Wellenlänge sind. Man trifft viele unterschiedliche Charaktere, und dort sind alle so extrovertiert. Da entwickeln sich leicht neue Freundschaften.
Mit einigen Kandidaten stehe ich noch immer tagtäglich in Kontakt. Sie können auch meine Aufregung verstehen, weil wir das gleiche Erlebnis teilen.

ONETZ: Ist die sehr groß vor der Ausstrahlung am Montag?

Melissa Lindner: Ja, ich hab’ es ja selber noch nicht gesehen, sondern schau dann quasi mit allen anderen Zuschauern zusammen. Da denke ich schon darüber nach, wie ich wohl ankommen werde. Und wie ich dann mit den Reaktionen umgehe. Ein anderer Kandidat wurde im Internet mit richtig bösen Hass-Kommentaren konfrontiert, weil er scheinbar ziemlich arrogant wirkte. In der Lage will man wirklich nicht stecken. Aber ich freu mich auch sehr auf die Sendung. Die Dreharbeiten sind ja schon ein halbes Jahr her, und jetzt kommt das alles zu einem Abschluss.

Über die Sendung "First Dates Hotel":

Ganz nach dem Motto „Liebe geht durch den Magen“ lernen bei der Vox-Sendung „First Dates – Ein Tisch für zwei“ seit 2018 Singles bei einem Abendessen ihr Blind Date kennen. Gastgeber ist der Koch und Gastronom Roland Trettl. In einem neuen Format bekommen die Liebessuchenden laut der Internetseite des Senders nun die Gelegenheit, „in entspannter Urlaubsatmosphäre zu flirten, zu daten – und sich im besten Fall sogar ineinander zu verlieben“. Dafür geht es für die Teilnehmer von „First Dates Hotel“ in die französische Provence. In der nächsten Folge am Montag, 11. Mai, um 20.15 Uhr ist dort auch die 26-jährige Melissa Lindner aus Schalkenthan bei Hahnbach zu sehen. (wih)

Melissa Lindner beantwortet elf Fragen rund um den Fußball

Amberg
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