11.10.2020 - 13:32 Uhr
SchirmitzOberpfalz

Abschied von Georg Schmucker in Schirmitz

von Norbert DuhrProfil

Angehörige und Vereine nahmen am Samstag in Schirmitz Abschied von Georg Schmucker, einem treu sorgenden Familienvatervater und großen Aktivposten im Leben verschiedener Organisationen. Der im Alter von 73 Jahren verstorbene ehemalige Betriebsschlosser war in der Gemeinde wegen seines ruhigen, freundlichen und bescheidenen Wesens sehr beliebt. Pfarrer Thomas Stohldreier sprach beim Seelengottesdienst in der Pfarrkirche Ehefrau Agnes, Tochter Christine, Sohn Jürgen, den Enkeln Noah, Joshua und Paul sowie der Schwester Betti mit Familie den Trost der Kirche aus.

Nach der Einsegnung im Friedhof würdigten die Vereine die vielen Verdienste des Heimgegangenen. Vorsitzender Wolfgang Bäumler stellte für den Männergesangverein "Frohsinn" heraus, dass Schmucker 55 Jahre dem Verein die Treue gehalten habe, davon sei er 40 Jahre hindurch aktiver Sänger gewesen. Bäumler unterstrich ferner, dass uns der "Schmucker-Schore", wie er überall genannt wurde, in bester Erinnerung als Mitglied der "Schirmitzer Dorf- und Graffelmusikanten" bleiben werde, bei denen er mit der ihm eigenen Art und mit stoischer Ruhe Teufelsgeige und Waschbrett spielte. Der Sprecher kündigte auch einen vom MGV "Frohsinn" gestalteten Gedenkgottesdienst für den beliebten und verdienten Sangesbruder an.

Ebenfalls 55 Jahre lang hielt Schmucker der Kolpingsfamilie als aktives Mitglied die Treue. Vorsitzender Josef Ziegler betonte, dass der Verstorbene während dieser langen Zeit für das Programm des Gründervaters Adolph Kolping eingetreten sei und dieses als Familienvater, gläubiger Christ, fleißiger Arbeiter und interessierter Staatsbürger auch gelebt habe. Ziegler lobte auch Schmuckers hilfsbereite und ruhige Art. "Der Schore hat bei allen Aktionen ohne großes Bitten fleißig mit angepackt."

Vorsitzender Herbert Dobmeier erklärte für die KAB-Gruppe, dass Schmucker gemäß dem früheren Werkvolk- und heutigen KAB-Leitsatz "Gott segne die christliche Arbeit" am 1. Juli 1981 in die Gemeinschaft eingetreten und ihr 39 Jahre hindurch verbunden geblieben sei. An allen lokalen und regionalen KAB-Veranstaltungen habe er teilgenommen. "Er hat als ehemaliger Betriebsschlosser die Nöte des Arbeiters kennengelernt." Vorsitzender Andreas Hochwart dankte dem fördernden Mitglied für 53-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr.

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