Schirmitz
19.07.2019 - 14:09 Uhr

CSU-Bürgergespräch in Schirmitz: Strabs, Weiher und Kegelbahn

Die CSU lockt bei schönstem Wetter 75 Besucher zum CSU-Bürgergespräch mit Bürgermeister Ernst Lenk. Die Fragen der Besucher drehen sich um Strabs, den "Weiß-Weiher" und das Kegelbahngaststätte, deren Zukunft ungewiss ist.

Im lauschigen Kastaniengarten am Sportheim stellte sich Bürgermeister Ernst Lenk (rechts) beim CSU-Bürgergespräch zahlreichen heiklen Fragen und brisanten Themen aus einem großen Zuhörerkreis, darunter ungewöhnlich viele Jugendliche. Bild: du
Im lauschigen Kastaniengarten am Sportheim stellte sich Bürgermeister Ernst Lenk (rechts) beim CSU-Bürgergespräch zahlreichen heiklen Fragen und brisanten Themen aus einem großen Zuhörerkreis, darunter ungewöhnlich viele Jugendliche.

Sicherlich nicht nur wegen der kostenlosen Bewirtung mit Leberkäs und Brezen waren die zahlreichen Gäste, darunter erstaunlich viele Jugendliche, in den schattigen Kastaniengarten am Sportheim gekommen. Bürgermeister Ernst Lenk zählte die großen Zukunftsaufgaben auf: die Erschließung des neuen Baugebietes „Gladiolenweg“ samt Grundstücksveräußerungen, der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze, der Vollausbau der Blütenstraße bis 2021, weil sonst die Fördergelder für Kanal und Wasserleitung nur bis dahin gesichert sind. Ferner stünden die Sanierung der Mehrzweckhalle, die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses und die geordnete Wasserführung und Ableitung aus der Verlängerung der Bauerngasse an. „Bei allen diesen Maßnahmen dürfen wir aber unsere Finanzen und die damit verbundene Verantwortung für die nachfolgenden Generationen nicht aus den Augen verlieren“, mahnte Lenk.

Dann hieß es „Ring frei“ für die Fragen der Zuhörer. CSU-Ortsvorsitzender Markus Dobmeier bat den Bürgermeister um aktuelle Auskunft zum Thema Straßenausbaubeiträge (Strabs). Lenk informierte, dass es die Möglichkeit gebe, einen Härteausgleich für geleistete Strabs zu erhalten. Voraussetzung sei, dass der Bescheid zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 31. Dezember 2017 erlassen wurde, eine Zahlungspflicht in Höhe von mindestens 2000 Euro bestehe und der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung noch Eigentümer oder sonstiger Nutzungsberechtigter des betroffenen Grundstücks war. Die betroffenen Bürger werden in Kürze auch noch über die Anträge informiert.

Richard Winter fragte, wie es mit dem „Weiß-Weiher“ weitergehe. Lenk informierte, dass es einen Besitzerwechsel gegeben habe. Der neue Eigentümer wolle den Weiher umgehend ausbaggern und neu anlegen lassen. Winter beschwerte sich auch darüber, dass im Falkenweg „Raser“ unterwegs seien, die das Tempo-30-Limit einfach nicht einhalten. Lenk teilte mit, dass die Blütenstraße in den Jahren 2020 und 2021 ausgebaut werden soll.

Dr. Franz Baumgartner wollte wissen, wie weit die Planungen für die Neuordnung der Grüngutsammelstelle am SpVgg-Parkplatz seien. Lenk führte dazu aus, dass nach einem Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt die Idee eines Fahrsilos ins Spiel gebracht worden sei. Die Gemeinde sei grundsätzlich Eigentümer des Grundstücks und hat somit die Gestaltungshoheit. Lenk gab zu, dass der Platz zur Zeit keine glückliche Situation darstelle.

Der Bürgermeister informierte, dass die Sanierung der Mehrzweckhalle 2023 – zum 800-jährigen Jubiläum von Schirmitz – abgeschlossen sein müsse. Theresia Dobmeier erkundigte sich, ob es dann noch eine Kegelbahn und eine Gaststätte in der Halle gebe. Darauf konnte Lenk noch keine verbindliche Auskunft geben. Das Thema sei aktuell in der Diskussion. Lenk gab nur zu bedenken, dass es für die Kegelbahngaststätte schon seit drei Jahren keinen Pächter mehr gebe. Der Gemeinderat werde sich die Entscheidung nicht leicht machen. Man müsse bei der Sanierung bedenken, dass eine Gesamtlösung für die nächsten 30 Jahre notwendig sei. Dafür müsse auch ein neues Brandschutzkonzept erarbeitet werden. Dobmeier verwies darauf, dass Lenk von der CSU wieder einstimmig als Kandidat für den Bürgermeisterposten zur Kommunalwahl im Frühjahr 2020 nominiert worden sei.

 
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