03.07.2019 - 14:54 Uhr
SchirmitzOberpfalz

Kommunalwahl: Schirmitzer CSU spricht sich für Ernst Lenk aus

Die Schirmitzer CSU zeigt Geschlossenheit und Zusammenhalt. Bei der Nominierungsversammlung sind sich die Mitglieder einig, den jungen Amtsinhaber bei der Wahl im März 2020 wieder ins Rennen um den Bürgermeistersessel zu schicken.

Dem einstimmig als Bürgermeisterkandidaten der CSU für die Kommunalwahl 2020 nominierten Ernst Lenk (Dritter von rechts) gratulieren (von links) die stellvertretenden Ortsvorsitzenden Wolfgang Gorny und Inge Schneider, Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger, Ortsvorsitzender Markus Dobmeier und Altbürgermeister Karl Balk.
von Norbert DuhrProfil

Ortsvorsitzender Markus Dobmeier unterstrich in der gut besuchten Versammlung im „Roten Ochsen“, dass sich die CSU in den zurückliegenden rund sechs Jahrzehnten verpflichtet sah, sich stetig und unermüdlich für eine positive Weiterentwicklung im Ort einzusetzen. Auf die Fundamente, die der ehemalige Bürgermeister Alfons Bock in seiner Amtszeit von 1960 bis 1998 geschaffen hatte, baute ab 1999 bis 2014 Nachfolger Karl Balk weiter am Erfolg für die Gemeinde Schirmitz auf. Seit 1. Mai 2014 führe nun Ernst Lenk die Geschicke der Kommune weiter.

Der Parteichef würdigte es besonders, dass Lenk das Amt erst vor fünf Jahren angetreten habe, sich aber schon in kürzester Zeit gut eingearbeitet hatte. Er bewies auch schon den Weitblick, wie er Schirmitz in eine gute Zukunft führen könne. Dobmeier dankte ihm deshalb im Namen der CSU für die bisherigen Leistungen. „Agieren und nicht reagieren, gestalten und nicht verwalten, miteinander und nicht gegeneinander sollen die Leitlinien auch für die zukünftige Arbeit im CSU-Ortsverband und im Gemeinderat sein“, machte Dobmeier deutlich.

Lenk blickte auf den 16. März 2014 zurück, als ihn die Bevölkerung mit über 63 Prozent der abgegebenen Stimmen mit 27 Jahren zu einem der jüngsten Bürgermeister gewählt haben. „Das hat mich sprichwörtlich von den Socken gehauen“, sagte er. Dieses riesige Vertrauen sei für ihn aber Ansporn und Motivation gewesen, sich mit allen Kräften in das neue Amt hinein zu knien und für die Ziele der Gemeinde zu kämpfen. „Dabei habe ich immer versucht, ein offenes Ohr für die Mitbürger zu haben und für jeden immer und überall ansprechbar zu sein“, erklärte der Kommunalpolitiker.

Der Rathauschef stellte ferner heraus, dass fünf arbeitsreiche Jahre hinter ihm liegen. „Als CSU dürfen wir selbstbewusst sein – nicht überheblich – aber wir dürfen sagen, was wir erreicht haben. Viele geplante Projekte sind zum Abschluss gebracht, neue Maßnahmen begonnen und einige Ideen weiterentwickelt und realisiert worden.“ Der Bürgermeister rief die wichtigsten Erfolge und Projekte für die Zuhörer ins Gedächtnis zurück. Immer habe man sich dabei von der Maxime leiten lassen: „Wir packen zuerst das an, was nötig ist, bevor wir das in Angriff nehmen, was wünschenswert ist.“

„Wir bleiben als Gemeinde aber nicht stehen“, erklärte Lenk weiter. „Nach 20 Jahren hatte ich das große Glück, ein neues Baugebiet in Angriff zu nehmen. Wir schaffen neues Bauland mit 40 Parzellen für unsere jungen Familien. Dabei war es mir wichtig, seriöse und verlässliche Politik für die Gemeinde zu bieten“, sagte er. Die Meldung eines neuen Baugebiets sollte verlässlich sein und kam deshalb erst, als alles in trockenen Tüchern war. „Auch in Zukunft“, so der Bürgermeister weiter, „werden wir keine Luftschlösser bauen, sondern uns nur realistische Ziele setzen. Kurz ging der Gemeindechef auch noch auf den von ihm angestoßenen Ausbau der Kinderbetreuung im Ort ein.

Abschließend nannte Lenk die Aufgaben der näheren Zukunft: Vollausbau der Blütenstraße mit Erneuerung der Kanal- und Wasserleitung, Sanierung der Mehrzweckhalle mit barrierefreiem Zugang, Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses sowie geordnete Wasserführung und Ableitung aus der Verlängerung der Bauerngasse. Zusammenfassend hob Lenk hervor, dass das Bürgermeisteramt für ihn eine Herzensangelegenheit sei. Er dankte allen für die bisherige Unterstützung und bat weiterhin um das Vertrauen der Bürger.

CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger lobte das Schirmitzer Gemeindeoberhaupt für die Leidenschaft, mit der dieser sein Amt ausübe. Ihn würden viele Dinge auszeichnen. Er packe an, wo er gebraucht wird. Dabei sei er „der Ernst von nebenan“ geblieben. Mit der Ausweisung des neuen Baugebietes mit 40 Parzellen sei ihm ein „Meisterstück“ gelungen. „Bürgermeister und Gemeinde Schirmitz verkaufen sich gut, und das sei mit ein Verdienst der starken CSU-Mannschaft“, lobte Oetzinger.

Die Unterbreitung des Vorschlags des CSU-Vorstands für die Nominierung des Bügermeisterkandidaten zur Kommunalwahl 2020 war Altbürgermeister und CSU-Ehrenvorsitzendem Karl Balk vorbehalten. Der einhellige Vorschlag lautete: „Ernst Lenk junior soll wieder für das Amt des Bürgermeisters ins Rennen geschickt werden.“ Balk begründete die Empfehlung damit, dass Lenk mit Unterstützung des zweiten Bürgermeisters Josef Robl, einer starken Fraktion im Gemeinderat, einer guten Verwaltung, mit unglaublichem Fleiß und seiner Lernbereitschaft das in ihn gesetzte Vertrauen schnell und über die ganze Wahlperiode mehr als gerechtfertigt habe. „Ernst Lenk hat Akzente gesetzt, aber mit der Baulandausweisung ist ihm neben seinen vielen anderen Erfolgen eine besondere Meisterleistung gelungen“, stellte Balk heraus.

In schriftlicher und geheimer Abstimmung wählten die stimmberechtigten CSU-Mitglieder Ernst Lenk einmütig zum Bewerber für das Bürgermeisteramt im Frühjahr 2020. CSU-Chef Dobmeier beglückwünschte ihn und überreichte symbolisch ein Fernglas, damit Lenk als „Kapitän“ der Gemeinde sein Ziel nicht aus den Augen verliere.

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