25.05.2020 - 14:22 Uhr
SchirmitzOberpfalz

"Maria Königin" als Patronin

Die feierliche Prozession zur Pfarrkirche muss heuer ausfallen. Dennoch begeht die Pfarrei Schirmitz ihr Kirchenpatrozinium mit einem festlichen Gottesdienst.

Die Prozession mit dem Tragen der Muttergottesstatue, wie in den Vorjahren üblich, fällt heuer zwar aus, trotzdem feierte die Pfarrei Schirmitz am Sonntag mit einem Festgottesdienst das Kirchenpatrozinium "Maria Königin".
von Norbert DuhrProfil

Dass die Gläubigen auf den Zug mit Kommunionkindern und Vereinen vom Kindergarten bis zur Pfarrkirche am Sonntag verzichten mussten, tat der Feierlichkeit keinen Abbruch. Nachdem auch die Marienfigur mit dem Jesuskind nicht wie gewohnt von Kolping-Mitgliedern in das Gotteshaus getragen werden konnte, wurde die Statue kurzerhand neben dem Altar aufgestellt. Sie stand beim festlichen Patroziniumsgottesdienst so im Mittelpunkt der Verehrung. Die von Pfarrer Thomas Stohldreier gefeierte Messe war mit fast 50 Gläubigen gut besucht. Dabei wurde von den Besuchern der gebotene Sicherheitsabstand und das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung genau beachtet.

Das Patroziniumsfest beging die Pfarrgemeinde damit bereits zum 57. Mal, nachdem die Konsekration der Marienkiche am 26. Mai 1963 vom damaligen Weihbischof Josef Hiltl vollzogen worden war. Die Schirmitzer Pfarrkirche ist das einzige Gotteshaus in der Diözese Regensburg, das der Himmelskönigin geweiht ist.

Stohldreier hieß am Namenstag der Pfarrei die Kirchenbesucher willkommen. "Gott hat uns zu einer Pfarrgemeinde zusammengeführt und uns unter den Schutz der Muttergottes gestellt. Maria ist für uns alle ein Vorbild als Frau und Mutter. Sie will uns einmal in den Himmel führen", betonte der Geistliche. In seiner Predigt stellte er Maria in zweierlei Funktion vor, einmal als Königin mit dem Jesuskind auf dem Arm, wie sie in der aufgestellten Statue zu sehen ist, und zum anderen als Drachentöterin, wie sie auf dem Seitenalter im Mosaikbild dargestellt ist.

Grundsätzlich sei die Mutter Jesu für uns eine Fürsprecherin und Hoffnungsträgerin, führte der Prediger weiter aus. "So wie Maria Ja zum Willen Gottes gesagt hat, so sollen auch wir Ja zu Gott sagen, wenn wir das Leben wie Maria meistern wollen", stellte Stohldreier heraus. Der Festgottesdienst klang mit dem gemeinsam gesungenen "Segne du Maria" und dem feierlichen Wettersegen aus.

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