31.07.2019 - 16:45 Uhr
SchirmitzOberpfalz

Notfalldosen für Schirmitz

Die Gemeinde Schirmitz hält dank einer Spende der Sparda-Bank für die Bevölkerung Notfalldosen bereit. Sie können im Rathaus kostenlos abgeholt werden.

Die Leiterin der Sparda-Bank-Filiale Weiden, Tanja Hochholzer, übergibt Bürgermeister Ernst Lenk als Spende 300 Notfalldosen im Wert von 500 Euro.
von Norbert DuhrProfil

Alle Notfalldokumente an einem festen Ort und immer griffbereit: Die Notfalldose macht es möglich. Senioren und Patienten sollen diese in der Kühlschranktür lagern. Das unterstützt die Rettungskräfte und spart im Ernstfall wertvolle Zeit. Der Gewinnsparverein der Sparda-Bank Ostbayern e.V. unterstützt die Städte und Landkreise in Ostbayern bei der Beschaffung und Verteilung der Notfalldosen.

Eine Spende in Höhe von 500 Euro ermöglichte nun auch 300 Notfalldosen für die Gemeinde Schirmitz. Die Leiterin der Sparda-Bank-Filiale Weiden, Tanja Hochholzer, überreichte die Dosen an Bürgermeister Ernst Lenk in seinem Amtszimmer im Rathaus. Der Gemeindechef versicherte dabei, dass die Notfalldosen ab sofort kostenlos von den Bürgern im Rathaus abgeholt werden können.

Das Prinzip der Notfalldose ist denkbar einfach und doch genial: Patienten stecken alle ihre Notfalldokumente in diese Notfalldose und lagern sie im Kühlschrank, und zwar in der Tür. Ein entsprechender Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür und am Kühlschrank informiert die Rettungskräfte, wo die Notfalldaten des Patienten zu finden sind. Die Rettungsdienste haben diese Informationsquelle inzwischen auf dem Schirm. "Wichtig ist zum einen die Verbreitung dieser guten Idee, zum anderen auch die tatsächliche Inbetriebnahme der Notfalldose. Sie ist nicht nur für die Älteren sinnvoll, sondern sie hilft in jedem Haushalt", erklärte Hochholzer bei der Spendenübergabe.

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