11.10.2021 - 16:41 Uhr
SchirmitzOberpfalz

Ortsrundgang mit der CSU in Schirmitz

Bürgermeister Ernst Lenk (rechts) schildert den Teilnehmern des Rundganges des CSU-Ortsverbandes Schirmitz die geplante Erweiterung des Kindergartens und der Kinderkrippe. CSU-Ortsvorsitzender Markus Dobmeier (links) freute sich über die vielen Teillnehmer.
von Walter BeyerleinProfil

Der CSU-Ortsverband Schirmitz mit seinem Vorsitzenden Markus Dobmeier lud die Mitglieder am vergangenen Sonntagnachmittag zu einem informativen Rundgang durch den Ort ein. Bürgermeister Ernst Lenk stellte mit der Erweiterung des Kindergartens eines der größten Projekte der Gemeinde vor. Aber auch die Ausweisung eines neuen Baugebietes oder die Sanierung der Blütenstraße boten den Rundgangsteilnehmern Einblicke in die Arbeit im Rathaus.

Bürgermeister Ernst Lenk informierte beim ersten Halt am Kindergarten über den stattgefundenen Rückerwerb des Grundstückes von der Kirchenverwaltung. Das Gemeindeoberhaupt schilderte den Teilnehmern des Rundgangs die Problematik in der Kinderkrippe, deren 12 oder 13 Plätze nicht ausreichen. "Junge Eltern, beide berufstätig, sind auf diese Plätze angewiesen", betonte Ernst Lenk. Noch bevor das Baugebiet "Gladiolenweg" ausgewiesen worden sei, habe die Gemeinde im Frühjahr 2019 mit den Vorarbeiten zum Ausbau der Kindertagesstätte begonnen. Ausführlich schilderte Ernst Lenk die Problematik mit der Erhöhung der Krippengruppen und lobte die Zusammenarbeit mit der örtlichen Kirche und dem Bistum beim Rückerwerb der Immobilie. Vor Ort zeigte Lenk den Zuhörern auf, wie die Erweiterung des Kindergartens erfolgen wird.

Nächster Halt war die Besichtigung des aktuellen Baustandes in der Blütenstraße, in der Kanal und Wasserleitung erneuert, die Leerrohre für schnelles Internet verlegt, die Bushaltestellen erneuert und barrierefrei gestaltet werden. Die Schlussabnahme erfolgt entsprechend der Ankündigung von Bürgermeister Ernst Lenk am 21. Oktober dieses Jahres.

Im Baugebiet "Gladiolenweg" wird in der laufenden Woche der erste Grundstückseigentümer mit seiner Baumaßnahme beginnen. Im Süden grenzt das neue Baugebiet "Im Quent" an, das im Jahr 2023 erschlossen werden soll. Dazu gab Bürgermeister Lenk Einblicke in die Entwicklung dieses Baugebietes, das eigentlich, wie er sagte, Anfang des Jahres noch nicht geplant gewesen sei.

Über die Waldauer Äcker ging es Richtung Bauerngasse, in der bei starken Niederschlägen so manche Keller überflutet werden. Deshalb ist nach den Worten Lenks für die nahe Zukunft die Errichtung eines Regenüberlaufbeckens geplant, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Erschließung des Baugebietes "Im Quent".

Letzte Station war die 43 Jahre alte Mehrzweckhalle, die im Rahmen der Sanierung ein Satteldach erhält. Dies sei gegenüber einem Flachdach mit Mehrkosten von rund 110.000 Euro verbunden, berichtete Lenk. Dem gegenüber stünde aber eine wesentlich längere, sogar doppelt so lange "Lebensdauer" wie bei einem Flachdach, erklärte er auf Anfrage aus dem Teilnehmerkreis.

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