06.02.2020 - 16:28 Uhr
SchirmitzOberpfalz

Schirmitzer CSU steht bereit

Beim Wahlkampfauftakt präsentiert die CSU Schirmitz zusammen mit Landrat Andreas Meier Bürgermeisterkandidaten Ernst Lenk, die Bewerber für den Gemeinderat sowie Kreistagsaspiranten und erläutert Ziele für Gemeinde und Landkreis.

"Daumen hoch" für die CSU in der Gemeinde Schirmitz und im Landkreis. Von links: Vorsitzender Markus Dobmeier, Bürgermeister Ernst Lenk und Landrat Andreas Meier zeigen Ziele und Kandidaten für die Wahl am 15. März.
von Norbert DuhrProfil

Komplett gefüllt war der Gasthof "Zum Roten Ochsen" beim Wahlkampfauftakt der CSU mit der Vorstellung ihrer Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März. "Wir stehen bereit", gab Ortsvorsitzender Markus Dobmeier als Motto für die Wahl aus.

"Seit den 1960er-Jahren lenken wir von der CSU in Schirmitz mit den Bürgermeistern und der Mehrheitsfraktion im Gemeinderat die Geschicke unserer Gemeinde". Mit diesen Worten eröffnete der CSU-Chef seinen Situationsbericht. Die Partei habe stets ihre Arbeit nicht zur Selbstdarstellung ausgenutzt, sondern war immer um die Verbesserung der Lebensverhältnisse in der Kommune bemüht. "Wir arbeiten produktiv, kompromissbereit und sind offen für jede gute Idee, die unseren Ort weiter nach vorne bringt." Dies könne jeder erkennen, der mit offenen Augen durch Schirmitz gehe. Als beispielhaft bezeichnete Dobmeier die Maßnahmen im Bereich der Städtebauförderung entlang der Hauptstraße, den Ausbau der Sandstraße, die Neugestaltung der Umgebung der Pfarrkirche und den Ausbau sowie die Neugestaltung der Kinderspielplätze.

Gemeinsam erläuterten Lenk und Dobmeier künftige Ziele von CSU und Gemeinde und stellten sie in vier großen Blöcken vor: Daseinsvorsorge, Energie und Umwelt, Leben in der Gemeinschaft von Jugend, Familie und Senioren sowie Bildung und Betreuung.

Der Vorsitzende stellte heraus, dass es dank der Haushaltsführung der CSU gelungen sei, Schirmitz zu einer Vorzeigeadresse im Landkreis zu machen. Bürgermeister Ernst Lenk habe als Neueinsteiger vor sechs Jahren bei seiner Wahl mit 63,14 Prozent der Stimmen ein hervorragendes Ergebnis erzielt. "In seiner ersten Amtsperiode hat er allen bewiesen, dass er das Lenkrad fest im Griff hat. Er hat schnell gelernt, sich eingearbeitet und steuert unsere Gemeinde wie ein Kapitän sein Schiff, nämlich vorausschauend, kompetent, initiativ und zuverlässig." Für ihn zähle nur das Wohl der Gemeinde und ihrer Bürger. "Wir können uns keinen besseren Kandidaten für das Amt des Gemeindeoberhaupts vorstellen", umriss Dobmeier sein Plädoyer für den 33-Jährigen.

Die CSU habe aber auch ein großartiges Team mit 28 Aspiranten für den Gemeinderat zusammengestellt, das ebenfalls Verantwortung für die Gemeinde übernehmen wolle. Die Bewerber, 9 Frauen und 19 Männer, stellten sich der Versammlung persönlich vor. Das Durchschnittsalter liege bei 47 Jahren. Der jüngste Kandidat ist 19 Jahre alt.

"Die Liste ist ein guter Mix aus jungen und erfahrenen Anwärtern, alle mit Bodenhaftung und enger Verbundenheit zu ihrer Heimatgemeinde." Alle seien bereit, ihr Bestes für Schirmitz zu geben, so Dobmeier.

Landrat Andreas Meier betonte, dass die CSU im Landkreis fast alles, was auf dem Programm gestanden sei, in den vergangenen sechs Jahren auch umgesetzt habe. "In der Politik gelten Verantwortungsbewusstsein und Verlässlichkeit." Oft sei auch bei schwierigen Problemen ein langer Atem notwendig. Stolz zeigte sich Meier darüber, dass der Landkreis schuldenfrei sei. "Die nächsten Jahre werden aber eine finanzielle Herausforderung bringen." Deshalb gelte es verstärkt, die Finanzen im Auge zu behalten."

Meier verwies auf große Aufgaben mit notwendigen Sanierungen und dem Ausbau der Digitalisierung, die große Investitionen erfordern werden. Als weitere Aufgabengebiete nannte der Landkreischef die Bildung, den Ausbau von Kreisstraßen, die Mobilität der Senioren, das "Leben auf dem Land" und die Gesundheitsversorgung. "Die Kliniken müssen in kommunaler Hand bleiben", forderte der Landrat.

Bürgermeister Lenk brach vor seinem Statement für die Gemeinde zunächst eine Lanze für Landrat Andreas Meier, der als Initiator der Kampagne "denk mal NEW" auch als Landrat für die Zukunft stehe. "Ich bin überzeugt, dass es zu ihm keine Alternativen gibt" Er habe schon bewiesen, dass er Zukunft gestalten könne. Außerdem lobte Lenk das gute Miteinander zwischen Gemeinde und Landrat sowie der Kreisbehörde.

Die Schirmitzer CSU bezeichnete der Bürgermeister als eine Gemeinschaft, die engagiert anpackt und auch in Zukunft für den Ort viel erreichen will. "Unsere Ziele stehen auf einem soliden Fundament. Wir betreiben keine Symbolpolitik oder erwachen auch nicht kurz vor der Wahl aus dem Dornröschenschlaf."

Lenk zeigte in einer Bildpräsentation auf, was seit 2014 alles in Schirmitz geschaffen wurde, angefangen von einer neuen Mitte rund um das Rathaus, über die erfolgreichen Städtebaufördermaßnahmen, die grüne Ader mit 90 Bäumen und den viel bewunderten Blühwiesen bis hin zu einer Baulandausweisung mit 49 Parzellen und einer Baulandförderung für junge Familien. "Wir konnten damit wichtige Eckpfeiler für die Entwicklung und die Zukunft unserer Gemeinde setzten", resümierte Lenk mit Stolz und Zufriedenheit. Der Rathauschef verhehlte aber auch nicht, dass künftig noch große Herausforderungen warten, wie zum Beispiel der Ausbau der Blütenstraße und die Sanierung der Mehrzweckhalle.

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