12.09.2019 - 16:49 Uhr
SchirmitzOberpfalz

SPD setzt auf Klimathemen

Die Bereiche Soziales und Umwelt sind den Schirmitzer Genossen besonders wichtig. Das zeigt sich in den Schwerpunkten, die der Ortsverein nach einer Klausurtagung für die Kommunalwahl 2020 setzt.

Fraktionsvorsitzender Walther Piehler, SPD-Chefin Nicole Bäumler und SPD-Vize Christoph Schiesl (von links) freuen sich über die gelungene Klausurtagung.
von Norbert DuhrProfil

"Wir wollen etwas für die Bürger in Schirmitz anpacken und es freut mich, dass ihr euch dabei engagieren wollt", begrüßte SPD-Chefin und Gemeinderätin Nicole Bäumler die Teilnehmer der zweiten Klausurtagung. Nach einer Vorstellungsrunde ging es gleich in die Work-Shop-Phase. In Kleingruppen diskutierten die Genossen intensiv über ihre Ideen und Wünsche zur Zukunft in der Gemeinde. "Bei der Vorstellung der Ergebnisse wurde deutlich, wie viel man in Schirmitz in ganz unterschiedlichen Bereichen in den nächsten Jahren anpacken könne. Es wurde aber auch offenkundig, dass vielen der SPD-Mitglieder gewisse Themen ganz besonders am Herzen liegen", fasste Bäumler die Ergebnisse aus dem Workshop zusammen.

Die Vorsitzende meinte damit die Bereiche Soziales und Umwelt, zu denen sie selbst in den letzten Monaten viel recherchiert und Termine absolviert habe. Es gebe in Schirmitz bereits jetzt viele junge Familien und in den nächsten Jahren dürften noch viele weitere dazukommen. Deshalb müssten vonseiten der Gemeinde Strukturen, wie zum Beispiel ein Familienbeauftragter, geschaffen werden, um Familien bestmöglich in das Gemeindeleben aufzunehmen. "So kann Schirmitz nicht nur Wohnort, sondern Heimat für diese Familien werden", erklärte Fraktionsvorsitzender Walther Piehler.

Der SPD ist es aber auch ein Anliegen, für Senioren Maßnahmen zu ergreifen, um ihnen möglichst lange ein glückliches und gutes Leben im Ort zu ermöglichen. "Einen ersten Schritt in diese Richtung haben wir bereits unternommen, indem wir für die nächste Gemeinderatssitzung einen Antrag eingereicht haben, dass sich die Gemeinde für das Projekt ‚Marktplatz der Generationen' beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Familie und Soziales bewerben soll. Das Programm soll kleine Kommunen dabei unterstützen, die Lebensbedingungen vor Ort so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen älterer Menschen entsprechen", erläuterte Bäumler. Auch die Themen "Bildung, Betreuung und Verkehrssicherheit" sehen die Genossen als Aufgabe im sozialen Bereiche an.

Der zweite große Themenkomplex auf der Agenda der SPD ist der Umwelt- und Klimaschutz. "Schon vor über einem Jahr haben wir uns intern Gedanken gemacht, was der Ortsverein im Kleinen tun könne, um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten", sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Christoph Schiesl. Laut Bäumler hätte sich der Ortsverein schon bei der Landtags- und der Europawahl freiwillig dazu entschieden, die Zahl der SPD-Wahlplakate auf zehn Stück zu reduzieren. Außerdem habe man beim Slush-Eisstand am Dorffest von Einweg- auf Mehrwegbecher umgestellt und auch beim Suppenstand an der Dorfweihnacht werde man ab heuer auf Schüsseln und Löffel setzen, die man wiederverwenden könne.

"Im Zuge der geplanten Sanierung der Mehrzweckhalle habe der SPD bereits eine Photovoltaikanlage zur Gewinnung erneuerbarer Energie vorgeschlagen", verriet Bäumler. Die Kommunalwahl 2020 möchten die Schirmitzer Genossen nun dazu nutzen, den Bürgern das Thema "Naturschutz" noch näher zu bringen und in der Gemeinde konkrete Maßnahmen voranzubringen. Die SPD-Chefin sieht hierbei den Bedarf, ein umfassendes Energie- und Umweltkonzept für die Kommune zu erarbeiten und dabei unter anderem die Bereiche erneuerbare Energien, Energieeinsparung, E-Mobilität, Lichtverschmutzung und eine weitere Förderung der Artenvielfalt zu berücksichtigen.

Das gesamte Wahlprogramm wird Bäumler bei der Versammlung zur Nominierung des SPD-Bürgermeisterkandidaten am 2. Oktober um 19 Uhr im Sportheim genauer erläutern.

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