(hzi) Es soll die zehn Gemeinden des westlichen Landkreises Neustadt/WN zu einer kommunalen Allianz verbinden: das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK). In der Sitzung des Gemeinderats stellte Bürgermeister Gerhard Löckler es den Räten vor. Am Ende beschlossen diese einstimmig das Konzept als gemeindeübergreifenden Handlungsrahmen für interkommunale und ortsspezifische Maßnahmen im Vierstädtedreieck.
Durch das ILEK sollten die Gemeinden den strukturellen und demografischen Wandel sowie die damit verbundenen Herausforderungen besser bewältigen und sich gegenseitig ergänzen können, erklärte Bürgermeister Gerhard Löckler. Er griff sich aus dem 130-seitigen Konzept einige Punkte heraus, die für die Gemeinde Schlammersdorf zum Tragen kommen könnten. Das seien unter anderem das Anbieten von Wanderwegen und das Organisieren sogenannter Anrufbusse, im Landkreis Tirschenreuth bekannt als "Baxi". Weiter nannte Löckler eine Verbesserung der medizinischen Versorgung und die Verbesserung des Kernwegenetzes, da die Landmaschinen in den vergangenen Jahren immer größer und schwerer geworden seien.
Für das Initiieren dieser und aller weiterer Punkte des ILEK-Konzepts müsse die Gemeinde einen "Kümmerer" einsetzen, der die künftigen Maßnahmen einleiten und organisieren soll, erläuterte der Bürgermeister. Er forderte die Räte dazu auf, das Papier genau durchzulesen.
Michael Eisner, der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Kirchenthumbach, gab das vorläufige Ergebnis der Jahresrechnung 2017 bekannt. Das Gremium verwies diese einstimmig an den Rechnungsprüfungsausschuss. Zu den Jahresrechnungen 2012 mit 2014 der Gemeinde habe es bei der überörtlichen Prüfung sieben Feststellungen gegeben, teilte Eisner mit. Der Gemeinderat nahm diese entweder zur Kenntnis oder sagte zu, die Anregungen künftig zu beachten.
Nach kurzer Einsichtnahme in einen Bauantrag für eine Doppelgarage in Ernstfeld befürworteten die Räte diesen einstimmig. Zum Ende des öffentlichen Teils der Sitzung stellte Bürgermeister Gerhard Löckler ein baldiges Ende der Baumaßnahme "Creußenbrücke" in Aussicht. Mitte November werden die Asphaltschicht aufgetragen und das Brückengeländer ausgemessen. Die Entwässerung der Eisenbahnbrücke in Funkendorf müsse jedoch erst noch gegraben werden, informierte Löckler. Hier bleibe die Sperrung der Gemeindeverbindungsstraße noch aufrecht erhalten. Das ausgehobene Erdreich sei noch im Bauhof gelagert. Wie damit zu verfahren sei, müsse noch geprüft werden, merkte der Bürgermeister an.
Er ging außerdem auf den Kinderspiel-/Bolzplatz und den Kindergarten ein, dessen Personal sehr gut angenommen werde. Beim Kindergarten mussten Bäume gefällt werden, berichtete Löckler weiter. Als Grund gab er zugewachsene Abwasserleitungen an. Wegen dieser Einwüchse sei es in der Einrichtung feucht geworden. Die Kosten würden mit der Gemeinde Vorbach geteilt. Die Schotterfläche, die dem Personal als Parkplatz dient, solle mit Pflaster befestigt werden. Der nicht mehr benötigte Kindergartenbus stehe immer noch zum Verkauf. Interessenten könnten sich bei der Gemeinde melden, sagte der Bürgermeister.
In seinem Bericht gab Bürgermeister Gerhard Löckler zur Grundschule in Oberbibrach bekannt, dass zur Zeit kein Schulleiter vor Ort sei. Dessen Funktion werde von Eschenbach aus mit wahrgenommen. Die Ausschreibung der Stelle sei im neuen Schuljahr vorgesehen. Außerdem sprach er die getroffene Vereinbarung mit dem Tierheim Bayreuth zwecks Aufnahme von Fundtieren an. An den Zufahrten der Schulstraße sollen Hinweisschilder unter anderem für Feuerwehr, Löschwasser und Gemeindekanzlei angebracht werden, kündigte der Bürgermeister an. Der Gemeinde seien per Drohne aufgenommene Bilder und Videos angeboten worden, die für die Internetdarstellung der Kommune verwendet werden können. Die bereits im Vorfeld angesprochenen Oberflächensanierung von Straßen solle im Frühjahr besprochen werden, erklärte Löckler schließlich.












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