12.08.2020 - 12:40 Uhr
SchlammersdorfOberpfalz

Schlammersdorf dankt ausgeschiedenen Gemeinderäten: Mitverantwortlich für blühende "Gmoi"

Zwei gestandene Mannsbilder verließen den Schlammersdorfer Gemeinderat. Sie hatten bei der Kommunalwahl 2020 nicht mehr für das achtköpfige Gremium kandidiert. In Corona-Zeiten war eine würdige Verabschiedung erst jetzt möglich.

In seiner jüngsten Sitzung verabschiedet der Gemeinderat langjährige und bewährte Kommunalpolitiker. Ein besondere Abschiedsfeier für Gerhard Löckler in seiner Funktion als Bürgermeister wird folgen. im Bild (von links) Johannes Püttner, zweite Bürgermeisterin Tanja Renner, Bürgermeister a.D. Gerhard Löckler, Bürgermeister Johannes Schmid und Ewald Wiesnet. Als Abschiedsgeschenke gab es Metall-Feuerkörbe mit eingestanztem Gemeindewappen und ein "Vergelt's Gott".
von Robert DotzauerProfil

Das Abschiednehmen fiel Johannes Püttner und Eduard Wiesnet nicht schwer. Sie sind in ihren Berufsfeldern als selbstständige Unternehmer äußerst erfolgreich und voll ausgelastet. Umso bemerkenswerter war deshalb das Engagement von CSU-Mandatsträger Johannes Püttner und UWG-Ratsmitglied Ewald Wiesnet in der Lokalpolitik.

Nach 18 Jahren im Gemeinderat war für den Brauereichef und den Zimmerermeister nun Schluss mit dem kommunalen Ehrenamt. „Es soll die nachfolgende Generation Verantwortung übernehmen“, hieß es. Erhalten bleiben beide der Gemeinde als besondere Persönlichkeiten.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung genossen die Ex-Räte noch einmal das kameradschaftliche Klima und freuten sich über die Dankesworte des Bürgermeisters. Johannes Schmid skizzierte den kommunalpolitischen Werdegang beider ehemaliger Ratsmitglieder und urteilte: „Ihr habt ab 2002 trotz klammer Kasse ein sehens- und lebenswertes Schlammersdorf mitentwickelt.“ Es folgte eine Aufzählung der vielen Projekte, die in der Ära der beiden Mandatsträger verwirklicht wurden: von der Dorferneuerung bis zum Ausbau der Schlammersdorfer Ortsdurchfahrt der Staatsstraße.

Der Bürgermeister bestätigte den Männern ein leidenschaftliches Engagement für die „Heimatgmoi“ und verwies mit Blick auf die überragenden Wahlergebnisse auf die Wertschätzung durch die Bürgerschaft. Ergänzend erinnerte er an die gestalterische Kraft von Johannes Püttner als Mitglied des Kreistags sowie als Feuerwehrler mit Leib und Seele und würdigte die ehemaligen Gemeinderäte für ihren Einsatz in verschiedenen Ausschüssen.

Eine Würdigung erfuhr auch Bürgermeister a.D. Gerhard Löckler. Amtsnachfolger Johannes Schmid nutzte die Räte-Verabschiedung auch zu einer kurzen Laudatio für den langjährigen Gemeindechef. Er erinnerte darin an das bereits über 30-jährige kommunalpolitische Wirken Löcklers und seine 18-jährige Tätigkeit als Bürgermeister und kündigte einen angemessenen Rahmen für die offizielle Verabschiedung an.

Gediegen waren die Erinnerungsgeschenke. Der Bürgermeister und seine Stellvertreterin Tanja Renner überreichten repräsentative Metall-Feuerkörbe mit eingestanztem Gemeindewappen: Damit das Feuer für die Gemeinde weiterbrenne, so der Wunsch der Rathausführung.

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