25.02.2020 - 14:10 Uhr
SchlammersdorfOberpfalz

Viel erreicht, viel zu tun

VdK-Vorsitzender Harald Schlöger bezeichnet die Ehrungen als den wichtigsten Tagesordnungspunkt. „Es ist sehr wichtig, langjährige Mitglieder in seinen Reihen zu haben“, dankt er allen Jubilaren für ihre Treue.

Zusammen mit Kreisgeschäftsführerin Sarah Klos (Zweite von links) und Kreisvorsitzendem Josef Rewitzer (Dritter von rechts) dankt VdK-Vorsitzender Harald Schlöger (links) den anwesenden Geehrten (von rechts) Martin Melchner, Anton Dötsch, Hans Schmid, Michael Ziegler, Gerhard Kraus, Norbert Radke, Reinhold Bernhard, Josef Püttner, Barbara Schreglmann und Johann Ruder.
von WMIProfil

Großen Raum nahm in der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Schlammersdorf/Vorbach die Ehrung langjähriger Mitglieder ein. Zusammen mit Kreisgeschäftsführerin Sarah Klos, Kreisvorsitzendem Josef Rewitzer und Bürgermeister Gerhard Löckler überreichte Schlöger die Auszeichnungen.

Er dankte für zehn Jahre Mitgliedschaft im Sozialverband Anton Dötsch, Josef Püttner, Norbert Radke, Alois Scherm, Albert Schwemmer, Hubert Speckner, Reinhold Bernhard, Anjelica Schmid, Barbara Schreglmann, Gerlinde Schmid, Monika Steinrück und Johann Schmid. August Brütting, Franziska Lautner, Johann Renner, Johann Ruder, Klaus Steinrück und Stefan Will gehören seit 20 Jahren dem Ortsverband an. Johann Wittmann und Michael Ziegler halten seit drei Jahrzehnten dem VdK die Treue, Helmut Flasch und Gerhard Kraus sind stolze 40 Jahre dabei. Alle anwesenden Jubilare erhielten als Dankeschön eine Anstecknadel, eine Urkunde sowie eine Flasche Wein.

Eine besondere Auszeichnung erfuhr Martin Melchner, der seit nunmehr 20 Jahren das Amt des Schriftführers im Ortsverband ausübt. „Du kannst schreiben; Du machst den Schriftführer“, hatte ihn dafür schon in jungen Jahren der legendäre Vorsitzende Hans Schmid, bestens bekannt als der „Simmers-Hans“, rekrutiert. „Du bist ein Beispiel dafür, dass im VdK generationenübergreifend gedacht und auch zusammengearbeitet wird. Ich hoffe, das geht auch in Zukunft so weiter, und wir können weiterhin junge Leute dafür gewinnen, im Ortsverband mitzuarbeiten“, wünschte sich der Ortvorsitzende. Melchner bekam für sein ehrenamtliches Engagement eine Urkunde und einen Gutschein ausgehändigt.

Bürgermeister Gerhard Löckler eröffnete den Reigen der Grußworte. Er bezeichnete die Arbeit des VdK-Ortsverbandes als sehr wichtig. Die Bürger hätten immer mehr Probleme, ihre Interessen umzusetzen, meinte er. Der hohe Mitgliederstand zeige die Notwendigkeit des Sozialverbandes.

Die neue Kreisgeschäftsführerin Sarah Klos machte ihren Antrittsbesuch beim Schlammersdorfer Ortsverband. Die Volljuristin stellte kurz den Sozialverband vor. Während der Bundesverband mit rund 2 Millionen Mitgliedern im Januar 70 Jahre alt wurde, feiert der VdK Bayern 2021 sein 75-jähriges Bestehen. 700.000 Mitglieder habe der Landesverband, der Kreisverband über 8500, informierte sie.

Eigentlich gegründet von Kriegsopfern, habe sich der VdK zu einem modernen Sozialverband entwickelt. Er sei der Ansprechpartner bei Rente, Behinderung, Gesundheit und Pflege. Man habe schon viel erreicht, aber es gebe noch viel zu tun, zeigte sich Klos kämpferisch. In diesem Zusammenhang bat sie die Mitglieder, sich an der VdK-Großdemonstration am Samstag, 28. März, in München zu beteiligen. Diese stehe unter dem Motto „Rente für Alle – Soziales Klima retten“. Auch Busse von Weiden aus werden eingesetzt, die Teilnahme stehe auch Nichtmitgliedern frei, informierte sie.

Kreisvorsitzender Josef Rewitzer sprach verschiedene Themenfelder an, etwa „Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht“ oder die katastrophale Lage im Gesundheitssektor. Auch monierte er, dass der Staat immer mehr Arbeit auf das Ehrenamt abschiebe. „Der starke Mitgliederzuwachs ist zwar sehr schön, aber auch verwaltungstechnisch sehr schwierig zu bewältigen. Aber warum kommen so viele Menschen zum VdK?“, fragte er und gab zu bedenken, dass im deutschen Sozialstaat einiges im Argen liege.

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