03.08.2018 - 18:56 Uhr

Schlechte Nachrichten für Pessimisten

Verlassen Sie das Reich der ewig dunklen Gedanken und wenden Sie sich der Kraft des positiven Denkens zu.

Setzen Sie ein glückliches Gesicht auf. Bild: Bits and Splits – stock.adobe.com
Setzen Sie ein glückliches Gesicht auf.

Ist Ihr Glas immer halbleer statt halbvoll? Ihr Sommer immer zu verregnet oder zu heiß statt einfach nur schön? Ihre Tage immer voll mit Ärger und schlechter Laune statt mit Freude und positiver Energie? Dann sind Sie bestimmt auch davon überzeugt, dass Ihr nächstes Vorhaben sowieso nicht klappt, Ihre Freunde Sie morgen schon nicht mehr leiden können und die nächste Krise schon vor der Tür steht? Dann müssen Sie jetzt ganz stark sein: Das alles wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht passieren.

Und noch eine schlechte Nachricht für Sie, die eigentlich eine gute ist: Sie können auch ganz einfach die Entscheidung treffen, das Reich der ewig dunklen Gedanken zu verlassen - und sich der Kraft des positiven Denkens zuwenden. Um dann bald feststellen, dass es nicht nur so etwas wie Zuversicht im Leben gibt, sondern auch Glück und Gelingen. Längst ist auch wissenschaftlich erwiesen: Der Kern der menschlichen Persönlichkeit, das Gemüt also, ist tief in unserem Gehirn eingebettet - in jenen Schaltkreisen, die dem Empfinden von Angst und Freude, Vergnügen und Trauer zugrunde liegen.

Je nachdem, in welcher Weise diese Bereiche von Signalen aus der Umwelt angeregt werden, knüpfen sich unterschiedliche neuronale Verbindungen, die letztendlich in eine optimistische oder pessimistische Grundhaltung münden. Das heißt, wir können tatsächlich selbst steuern, wie positiv unsere Lebenseinstellung ist. "Pessimisten sehen nur Warntafeln, Optimisten Wegweiser", erkannte Aphoristiker Helmut Glaßl mal so schön. Sie selbst entscheiden, was Sie sehen möchten. Aber entscheiden Sie richtig.

Laut verschiedenen Studien sind Menschen voller Zuversicht viel weniger anfällig für körperliche und seelische Erkrankungen, können mit Niederlagen im Leben besser umgehen, wagen öfter Neues und gewinnen dabei, verspüren Leistungsdruck oftmals als Herausforderung und gehen voll in ihrer Tätigkeit auf. Kurz: Sie sind einfach viel zufriedener und glücklicher als andere. Darauf stoßen wir an - natürlich mit einem halbvollen, statt mit einem halbleeren Glas. (ewa)

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