14.07.2019 - 10:53 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Aktion nimmt Fahrt auf

Die Initiative zur Lärm- und Geschwindigkeitsreduzierung an der Staatsstraße 2040 ist einen Schritt weitergekommen. Auf Initiative des Landratsamtes findet eine Verkehrsschau statt.

Der Verkehr auf der Staatsstraße 2040 nimmt immer mehr zu, die Bürgerinnen und Bürger aus Schmidgaden und Trisching wollen mehr Schutz
von Richard AltmannProfil

Die Initiative Lärm- und Geschwindigkeitsreduzierung an der Staatsstraße 2040 hat Fahrt aufgenommen. Rupert Bauer, der Initiator, stellte sie während der Bürgerversammlung vor. Dabei wurden einige Forderungen aufgestellt, so zum Beispiel der Beitritt der Gemeinde zum Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung. Dies ist mittlerweile geschehen. An den Straßen, die in den letzten Jahren durch Überschreitungen des Tempolimits aufgefallen sind, werden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, deren Ergebnisse auch geahndet werden. Diese Maßnahme ist nur eine, die dafür sorgen soll, dass die Verkehrssituation in Schmidgaden und Trisching sich verbessert. Im Mai lud die Initiative zu einem Vor-Ort-Termin zunächst in Schmidgaden ein; mit dabei waren politische Mandatsträger aus Bund und Land sowie Bürgermeister, Josef Deichl. Ihm wurden mehr als 180 Unterschriften übergeben, die eine Änderung der Verkehrssituation gefordert haben. Bei diesem Treffen einigte man sich, einen runden Tisch zu gründen, der sich mit der Situation vor Ort beschäftigen soll. Rupert Bauer wandte sich danach noch einmal an das Landratsamt. Die Behörde lud nun zu einer Verkehrsschau ein, die am Dienstag, 16. Juli, um 9 Uhr an der Kreuzung Staatsstraße 2040 und Flugplatzstraße beginnt. Dieses Mal sind die maßgeblichen Stellen beteiligt: neben dem Landratsamt als Baulastträger für die Kreisstraßen auch das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach als Baulastträger der Staatsstraße, die Polizei und politisch Verantwortliche, allen voran Bürgermeister Josef Deichl. In dieser Verkehrsschau soll die Situation an der Staatsstraße in Schmidgaden und Trisching betrachtet werden. Die Initiative wird die beteiligten Stellen entsprechend mit ihren Forderungen konfrontieren. Denn es müsse sich etwas ändern, weil der Verkehr bedingt durch die Autobahnausfahrt und die Entwicklung in beiden Gewerbe- und Industriegebieten ständig zunimmt. Es gelte, Unfälle zu vermeiden und den Bewohnern die Lärmbelastung optimal zu verringern. Interessenten sind zur Teilnahme willkommen.

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