Seit fünf Jahren besteht der Klangkörper. Initiator ist Stabsfeldwebel a.D. Christian Ziegler, der nach seiner Ernennung zum Feldwebel für Reservistenangelegenheiten dem vielfachen Wunsch nach Gründung eines Musikzuges nachkam. Das war für den ehemaligen Militärmusiker des Heeresmusikkorps 4 "eine Herzensangelegenheit". Dabei wurde er unterstützt von Oberfeldwebel d. R. Peter Habermeier, der als Vorsitzender und Hornist dem 60-köpfigen Reservistenmusikzug vorsteht. Musikbegeisterte Reservisten aus der Region, ein Mitglied aus Italien und auch Zivilisten gehören dem Zug an. Eine langjährige Freundschaft zum Dirigenten, Fensterbachs Bürgermeister Christian Ziegler, und die musikalische Leidenschaft der Geschäftsleitung der Firma Quadrus haben das Benefizkonzert ermöglicht. Zudem spielen einige Quadrus-Mitarbeiter in der Kapelle. Der Erlös des Konzertes kommt einem gemeinnützigen Zweck in der Region zu Gute.
Am Freitag füllte sich rasch die große Lagerhalle des Unternehmens. Durch das Programm des Abends führte Sängerin Ottilie Niebauer. Zur Eröffnung gab es die "Concert Fanfare" von Kees Viek und die Ouvertüre "Allemande" von Thomas Dorn. Auf Marschmusik folgte mit "Vibraphonia" das erste Solo von Wolfgang Augsberger am Vibraphon. Mit "On the Sunny Side of the Street" brillierte Ottilie Niebauer. "Slava" von Leonard Bernstein setzte den Schlusspunkt des ersten Teils. Nach der Pause wurden die beschwingteren Töne früherer Fernsehabende angestimmt. Wer kann sich nicht an „Musik ist Trumpf“ mit Peter Frankenfeld erinnern? Ein Medley aus Titelmelodien bekannter Serien wie der "Lindenstraße" oder der Schwarzwaldklinik erntete ebenso viel Applaus. Mit „The Girl of Ipanema“ hatte Ottilie Niebauer ihren zweiten Gesangsauftritt an diesem Abend. Sänger Peter Habermeier erinnerte mit dem Medley „Bill Ramsey in concert“ an die großen Hits des Künstlers. Mit dem „Defregger Marsch“ wollten sich die Musiker eigentlich verabschieden. Sie hatten aber die Rechnung ohne das Publikum gemacht, das begeistert Zugaben forderte.
Bei einem Stehempfang bestand noch lange Gelegenheit, sich auch mit den Musikern zu unterhalten.




















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