17.01.2020 - 17:56 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

CSU mit einer Frau an der Spitze

Mit Michaela Dirrigl als Spitzenkandidatin geht der CSU-Ortsverband Schmidgaden in die Gemeinderatswahl im März dieses Jahres. Einen eigenen Bürgermeisterkandidaten gibt es nicht.

Mit zwölf Bewerbern tritt der CSU-Ortsverband bei den Kommunalwahlen an. Spitzenkandidatin ist Michaela Dirrigl (sitzen, Zweite von rechts). Unser Bild zeigt die Listenkandidaten mit den Ehrengästen.
von Richard AltmannProfil

Im Gasthaus Anderl in Schmidgaden trafen sich die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes zur Nominierungsversammlung. Ortsvorsitzender Johann Meier konnte dazu MdL und Kreisvorsitzenden Alexander Flierl, Bürgermeister und CSU-Mitglied Josef Deichl und seinen Gemeinderatskollegen Ludwig Altmann begrüßen. Dieser informierte laut einer Pressemitteilung des CSU-Ortsverbandes anschließend über die wichtigsten Themen im Gemeinderat. Er erinnerte an die Beschlussfassung für den Neubau eines zweiten Kindergartens, die Erschließung des Baugebietes West IV in Schmidgaden sowie den umfangreichen Straßenbau in Rottendorf. Durch verschiedene Planungen seien Weichen für die Zukunft gestellt worden.

Altmann dankte Bürgermeister Josef Deichl für seine geleistete Arbeit. Er, Altmann, werde für den neuen Gemeinderat nicht mehr kandidieren. Den selben Entschluss hat auch Johann Meier nach zwölf Jahren Gemeinderatsarbeit gefasst.

Versammlungsleiter Richard Altmann berichtete, dass bei einem Treffen der Kandidaten im Vorfeld eine Reihung festgelegt worden sei. Es wurde in Blockwahl abgestimmt. In der Reihung wurden die ersten vier Kandidaten auf dem Stimmzettel drei Mal aufgeführt, die restlichen acht zwei Mal.

Bürgermeister Josef Deichl, der für den Kreistag kandidiert, unterstrich, dass es wichtig wäre, wieder einen Vertreter aus dem westlichen Landkreis im Gremium zu haben. Bei der letzten Wahl gelang dies seinem Stullner Amtskollegen Hans Prechtl, der jedoch sein Mandat niederlegen musste, nachdem er als Pressesprecher an das Landratsamt wechselte. Deichl ging auf die Gemeindepolitik und seine Ziele ein, die er auch gerne als Bürgermeister weiter realisieren möchte.

Kreisvorsitzender Alexander Flierl betonte, dass die Versprechen, die die CSU - allen voran Landrat Thomas Ebeling - im Wahlkampf 2014 gemacht habe, voll umgesetzt worden seien. Der öffentliche Nahverkehr sei mehr als verbessert werden. Es sei gelungen, Investitionen zu tätigen, die den Landkreis weiter voranbringen. Exemplarisch nannte Flierl den Schulsektor. Die Schulden seien ebenfalls abgebaut werden und dies nicht zulasten der Gemeinden: Die Kreisumlage sei gesenkt worden und habe den Kommunen Spielraum für Investitionen gegeben. Flierl bat um Unterstützung für die CSU, allen voran von Landrat Thomas Ebeling und der Kreistagskandidaten, "damit die erfolgreiche Politik für den Landkreis fortgesetzt werden kann".

CSU-Kandidatenliste:

CSU-Kandidatenliste

Platz 1 bis 3: Michaela Dirrigl, Dipl. Betriebswirtin, Verwaltungsangestellte, Schmidgaden: 4 bis 6: Erwin Neidl, Industriemeister Metall, Schmidgaden; 7 bis 9: Uli Richthammer, Bank-/Versicherungskaufmann, Schmidgaden; 10 bis 12: Markus Lippert, Unternehmer, Hartenricht; 13 bis 14: Andreas Scharf, Technischer Angestellter, Trisching; 15 bis 16: Tobias Meier, Schreinermeister, Schmidgaden; 17 bis 18: Johann Schärtl, Vorarbeiter Tiefbau, Inzendorf; 19 bis 20: Joachim Ries, Berufssoldat, Schmidgaden; 21 bis 22: Andreas Burgdorf, Außendienstmitarbeiter, Rottendorf; 23 bis 24: Constanze Lorenz, Lehrerin, Schmidgaden; 25 bis 26: Wolfgang Meier, Unternehmer, Schmidgaden; 27 bis 28: Albert Dirrigl, Feinwerkmechanikermeister, Schmidgaden;

Ersatzkandidat: Richard Altmann, Industriefachwirt, Trisching.

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