23.02.2020 - 11:33 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

CSU Schmidgaden peilt gesundes Wachstum an

Neue Wohnungen, mehr Arbeitsplätze und Rücklagen statt Schulden. Mit dieser Bilanz will die CSU beim Wahlkampf-Auftakt Punkten. Landrat Thomas Ebeling stärkt dem amtierenden Bürgermeister den Rücken.

von Richard AltmannProfil

Der CSU-Ortsverband startete seinen Wahlkampfauftakt im Gasthaus Anderl in Schmidgaden. Mit dabei: Ortsvorsitzender Hans Meier, Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeister und Kreistagskandidat Josef Deichl sowie eine Reihe von Kandidaten für Kreistag und Gemeinderat.

Bürgermeister, Josef Deichl blickte zurück auf die Arbeit im Gemeinderat. In sechs Jahren habe man einiges bewegt, die Bevölkerung habe entgegen aller Prognosen zugenommen. Allein 105 Wohnhäuser sind entstanden, so der Bürgermeister, und zwar nicht nur auf der grünen Wiese in Neubaugebieten, sondern vor allem auch innerorts. Beigetragen habe hier wohl die Änderung der alten Bebauungspläne zu Beginn der Legislaturperiode. Aus privater Hand wurden 39 Grundstücke verkauft und bebaut.

Eine ebenfalls gute Entwicklung sah Deichl bei den Arbeitsplätzen. Dies alles in einer Gemeinde, die seit vier Jahren keine Schulden mehr hat und Rücklagen in Höhe von vier Millionen aufweisen kann, stellte er klar. Eine große Herausforderung sei nach wie vor der Wasserzweckverband Brudersdorfer Gruppe. Laut Deichl können die Baumaßnahmen in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Zukunftsweisend

Als zukunftsweisende Ansiedlungen wertete der Bürgermeister eine Tankstelle in Trisching und einen Supermarkt. Bedingt durch die gute finanzielle Situation der Gemeinde konnten die Vereine optimal finanziell unterstützt werden bei ihren Vorhaben, so sein Fazit. Nun wolle man die positive Entwicklung durch entsprechende Rahmenbedingungen fortsetzen.

Wenn er durch Trisching oder Schmidgaden fahre, freue er sich am Anblick neuer Betriebe, erklärte Landrat Thomas Ebeling. Dafür brauche es einen Bürgermeister, der voran geht, diesen habe die Gemeinde mit Josef Deichl. Sicher müssten Entscheidungen getroffen werden, die nicht so einfach sind. Aber jeder solle sich im Klaren sein, dass kein verantwortlicher Politiker den Menschen damit schaden will. Vielmehr gehe es darum, die Dinge bestmöglich zu gestalten.

Aktive Wirtschaftspolitik

Ebeling fand es großartig, dass der Bürgermeister von Schmidgaden zukünftig hauptamtlich ist. Die Aufgaben eines Bürgermeisters seien heute so vielfältig, dass sie den vollen Einsatz fordern. Laut Ebeling ist Josef Deichl der richtige Bürgermeister für die Gemeinde Schmidgaden. Er setze sich ein für die Belange der Bürger. Auch im Landkreis werde eine aktive Wirtschaftspolitik betrieben. Ein sicheres Zeichen sind laut Ebeling die steigenden Gewerbesteuereinnahmen in den Kommunen. In den letzten sechs Jahren konnten die Schulden im Landkreis von 37 Millionen auf 23 Millionen gesenkt werden, und das nicht zulasten der Investitionen. Man habe sehr viele Kreisstraßen saniert und viel in die landkreiseigenen Schulen investiert. Das Investitionsvolumen habe man von 10 auf 20 Millionen gesteigert. Durch eine sinkende Kreisumlage würden die Gemeinden vor Ort unterstützt, merkte der Landrat an. Beim Breitbandausbau sei der Landkreis federführend beim Förderprogramm des Bundes

Anschließend stellten sich die anwesenden Kreistagskandidaten vor: Martina Englhard-Kopf aus Schwandorf, Marianne Forster aus Nabburg, Jennifer Lehmer aus Bruck, Marlene Groitl aus Fensterbach, Tatjana Faderl aus Schwarzenfeld, Dorit Schwarzfischer aus Nittenau, Wolfgang Prebeck aus Schwarzenfeld und Josef Deichl aus Schmidgaden.

Im Fokus standen außerdem die CSU-Kandidaten für den Gemeinderat. Listenführerin, Michaela Dirrigl präsentierte die Ziele der Partei. Sie nannte das Miteinander in der Gemeinde und die Unterstützung der Vereine sowie den Erhalt der Lebensqualität als wichtige Punkte, außerdem die Weiterentwicklung der Schulen, Kindergärten und Krippen. Angepeilt werde ein gesundes Wachstum in der Gemeinde - ob in der Wirtschaft oder im Wohnungsbau.

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