18.02.2020 - 12:04 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Für ein starkes Miteinander

Zwei Freie Wählergemeinschaften aus Schmidgadener Ortsteilen stehen hinter der Bürgermeister-Kandidatur von Hans-Jürgen Flierl. Er fordert eine neue Gesprächskultur im Rathaus.

Der Bürgermeisterkandidat der Freien Wählergemeinschaft Trisching, Hans-Jürgen Flierl, will in das Rathaus in Schmidgaden einziehen.
von Richard BraunProfil

Der Wahlkampfauftakt der Freien Wählergemeinschaft Trisching im Feuerwehrhaus in Rottendorf hätte nach Ansicht der Organisatoren kaum besser gelingen können. Der Versammlungsraum war voll. Für die Veranstalter ein Zeichen von Aufbruchstimmung. Die Gruppierung setzt auf eine Veränderung der Gemeindepolitik. Diese Wende soll Hans-Jürgen Flierl, der Bürgermeisterkandidat der Freien Wählergemeinschaft Trisching, bringen. Dabei ist die FWG Trisching nicht alleine. Die Freien Wähler Rottendorf-Gösselsdorf stehen ebenfalls hinter der Kandidatur von Flierl. "Eine ehrliche, bürgernahe und sachliche Politik, in Verbindung mit einem respektvollen Umgang", ist das Hauptanliegen Flierls. Als Politikneuling sieht sich der 44-jährige Projektmanager für Großprojekte der kommunalpolitischen Führungsaufgabe gewachsen. Langjährige Erfahrung im Umgang mit Menschen, lösungsorientiertes Handeln und die sinnvolle Verwendung von Finanzmittel seien Kernkompetenzen seines Berufsalltags.

Ohne Parteizugehörigkeit unterliege er auch keinen parteipolitischen Vorgaben. Diese Unabhängigkeit halte ihm alle Freiheiten offen, die beste Lösung für die Gemeinde Schmidgaden zu finden und zu erzielen, sagte Flierl.

Der Bürgermeisterkandidat sieht auf vielen Ebenen des Zusammenlebens in Schmidgaden ein hohes Entwicklungspotential. Dies beginne bei den Kindergärten und Schulen. "Mit etwas Weitblick hätte es nicht zu der momentanen Enge kommen müssen", ist der Bürgermeisterkandidat überzeugt. Zur Zukunftsfähigkeit gehören auch erweiterte Betreuungsangebote. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung von Wirtschaft und Gewerbe: "Das Industriegebiet in Trisching ist ein Sahnestück und viel zu schade, um es mit Lagerhallen zu bebauen." Hier wäre eine professionelle Vermarktung der Flächen angesagt.

Den Rohdiamant "Magdalenental" für den Tourismus zu erschließen, ist ein weiteres Anliegen des Bewerbers um das Bürgermeisteramt. "Im jetzigen Zustand ist das Magdalenental nicht vorzeigbar", betonte Flierl. Hinter all diesen Anliegen steht immer wieder die Forderung nach einer neuen Gesprächskultur im Rathaus. Vermisst wird die Offenheit für alle Anliegen und Themen, die den Bürger bewegen. "Gerade der Zusammenhalt in der Bevölkerung ist es, der eine Gemeinde stark macht", war das zentrale Anliegen Hans-Jürgen Flierls.

Selbst in den Vereinen, die für eine funktionierende Gemeinde unverzichtbar seien, sei der Riss, der durch die Bevölkerung gehe, zu spüren. Der Bürgermeisterkandidat zeigte sich bereit, Verantwortung für die Gemeinde zu übernehmen und sich "ehrlich und demokratisch" für die Heimat zu engagieren.

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