25.02.2021 - 19:02 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Was den Gemeinderäten am Herzen liegt

Wenn es vom Staat Geld gibt, sollte man zugreifen. Die Gemeinde Schmidgaden beantragt die Bundeswaldprämie, teilte der derzeit amtierende Bürgermeister Andreas Altmann in der letzten Sitzung mit. Auch Anfragen der Räte wurden erörtert.

Auf der Staatsstraße wird oft zu schnell gefahren. Es wird an einem Verkehrskonzept gearbeitet. Da es beim Staatlichen Bauamt Amberg einen Wechsel gab, besprachen Bürgermeister und Planer die Situation bereits mit dem neuen Sachgebietsleiter Straßenbau im Landkreis Schwandorf, Björn Letz.
von Claudia Völkl Kontakt Profil

Die Kommune hat sich nach der neuen Bundeswaldprämie erkundigt und wird sie für den gemeindlichen Wirtschaftswald beantragen, informierte der amtierende Bürgermeister Andreas Altmann das Gemeindratsgremium. Rund 5000 Euro sind zu erwarten.

Der Hintergrund: Die Bundesregierung hat vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und als Reaktion auf deren wirtschaftliche Folgen im Vorjahr ein Konjunktur- und Zukunftspaket beschlossen. In diesem Rahmen stellt die Bundesregierung 700 Millionen Euro für den Sektor Forst und Holz bereit. Neben einem Investitionsprogramm und einer Stärkung des Holzbaus können 500 Millionen Euro direkt von Waldbesitzern beantragt werden, sofern die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung zertifiziert ist. Waldbesitzer können einmalig einen Förderbetrag in Höhe von 100 Euro pro Hektar Wald erhalten.

Waldbeauftragter gesucht

Noch bis 6. März läuft die Bewerbung für einen Waldbeauftragte der Gemeinde, der ein Auge auf die gemeindlichen Waldflächen hat. Auch für den Grüngutplatz wird ein Aufsichtsperson gesucht.

Bürgermeister Altmann berichtete weiter, dass Tennet angeboten habe, den Sachstand Süd-Ost-Link in einer digitalen Gemeinderatssitzung aufzuzeigen. Regen Zuspruch gibt es im Gewerbe- und Industriegebiet Trisching. Andreas Altmann sprach von einigen neuen Anfragen: "Wenn es so käme, bräuchten wir noch mehr Fläche".

Spielplatz aufwerten

Unter Anfragen regte Gemeinderat Florian Burth an, im Haushalt eine zweite Sitzbank und einige Veränderungen an den Spielgeräten beim Spielplatz in Inzendorf zu berücksichtigen. Bürger hätten das schon mehrmals angeregt und es wäre kostengünstig umzusetzen.

Gemeinderat Martin Bauer erkundigte sich nach dem Stand beim Verkehrsberuhigungskonzept an der Staatsstraße Trisching-Schmidgaden. Bürgermeister Altmann berichtete von einem personellen Wechsel beim Staatlichen Bauamt. Inzwischen hat bereits ein Gespräch mit dem neuen Leiter Straßenbau, Björn Letz, stattgefunden, damit alle Beteiligten auf dem gleichen Informationsstand sind.

Es gibt eine Beschlusslage

Gemeinderat Jens Tölg sprach nochmals die von ihm schon einmal angeregte Befragung der Bürger zum neuen Gewerbegebiet in Schmidgaden an. Laut Gemeinderat Martin Schweizer konterkariere das die bisherige Beschlusslage des Gemeinderates pro Ausweisung. Bürgermeister Altmann betonte, dass die Käufer in neuen Baugebiet explizit auf das Gewerbegebiet hingewiesen worden seien. Andre Ries war der Ansicht, dass Tölg die Umfrage machen könne, aber nur als Privatperson. Jens Tölg hakte nochmals nach, ob die Gemeinde Erzieherinnen Coronazulage über das gesetzliche Maß hinaus zahlen würde. Wo ist mit Blick auf andere Mitarbeiter die Grenze zu ziehen? Die Verwaltung will sich erst ein Bild verschaffen.

Andre Ries machte auf die Situation beim Penny-Markt und der Tankstelle in Trisching aufmerksam: Parkende Lastwagen behindern demnach die Sicht im Zu- und Ausfahrtsbereich.

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