22.02.2021 - 18:36 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Schmidgaden ein begehrtes Pflaster

Im neuen Schmidgadener Baugebiet sind 21 Parzellen verkauft. Drei Notartermine stehen an. "Die Plätze sind heiß begehrt", so Bürgermeister Andreas Altmann in der Gemeinderatssitzung.

16 Luftreinigungsgeräte hat die Kommune für die Mittelschule beschafft. Geld wurde auch für die digitalen Infrastruktur in die Hand genommen.
von Claudia Völkl Kontakt Profil

"Das läuft fast zu gut", meinte der derzeit amtierende Bürgermeister Andreas Altmann mit Blick auf die gefragten Grundstücke. Man müsse sich nun Gedanken über die Entwicklung in den anderen Orten der Gemeinde und ebenso über eine Innenverdichtung in Schmidgaden machen.

Freiflächenphotovoltaik: Standort abgeklopft

Schmidgaden

Dann hatte sich das Gremium mit einigen Bauanträgen zu befassen. Beim Abbruch eines bestehenden Holzschuppens und Neubau eines Nebengebäudes im Säulnhofer Weg 1, Schmidgaden, geht es um eine Grenzbebauung. Von Gemeindeseite wird zugestimmt, vorbehaltlich der Entscheidung des Landratsamtes, welches das Vorhaben nach den Bestimmungen der Bauordnung prüft. Marginal ist die Abweichung beim Neubau eines Wohnhauses mit zwei Wohneinheiten, Am Wald 6a, in Schmidgaden. Dem wurde ebenso zugestimmt wie dem Neubau eines Wohnhauses mit zwei Wohneinheiten Am Wald 6c. Bei dem Vorhaben wird der Giebel abgeändert und die Baugrenze geringfügig überschritten.

Vertrag schließen

Keine Einwände hatten die Gemeinderäte hinsichtlich des Abbruchs einer vorhandenen Jauchegrube und Errichtung einer landwirtschaftlichen Lagerhalle im Schwarzenfelder Weg 5 in Schmidgaden. Man war mit der Abweichung von Grenzbebauung einverstanden. Gebaut werden darf auch ein unterkellertes Einfamilienwohnhaus inklusive Einliegerwohnung mit Doppelgarage in Littenhof. Hier reicht die Erschließung nicht bis ans Grundstück heran. Folglich ist ein entsprechender Vertrag über eine Kostenübernahme durch den Eigentümer zu schließen. Ein neues Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage wird auch im Weideweg 12 in Trisching entstehen. "Erfreulich, das die Baulücke geschlossen wird", betonte Bürgermeister Altmann.

Er berichtete noch von drei Bauanträgen, die im Freistellungsverfahren gelaufen sind, also die Richtlinien der Bauordnung einhalten. Folglich müssen sie nicht mehr im Gemeinderat behandelt werden und können zur Genehmigung an das Landratsamt geschickt werden.

Pläne der Feuerwehr

Eine Voranfrage hatte der Kommandant der Gösselsdorfer Feuerwehr eingereicht. Sie plant einen Pultdachanbau, um die Situation im Umkleide- und Duschbereich zu entzerren. Bevor es konkret wird, soll die Feuerwehr ein Ausführungskonzept und einen Kostenvoranschlag vorlegen.

Thematisiert wurde auch, wie Schule und Kindergarten mit der Corona-Situation zurecht kommen. Laut Kämmerer Hans Werner hat die Gemeinde für den Kindergarten (Schlafraum) ein mobiles Lüftungsgerät gekauft und verschiedene Hygienemaßnahmen umgesetzt. Hierfür wurden 2072 Euro Zuschuss gewährt. Für die Mittelschule hat die Kommune 16 Luftreinigungsgeräte beschafft. Außerdem wurden verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur im Schulgebäude ergriffen. Hierfür gewährte die Regierung der Oberpfalz aus dem Fördertopf "Digitalpakt" 19 644 Euro.

Gemeinderat Florian Burth hatte eine grundsätzliche Frage: Der Staat zahle hohe Förderungen für Geräte zur Verbesserung der Luft, wenn es keine ausreichende Möglichkeit gibt, die Fenster zu öffnen. Wäre es da nicht billiger und auch sinnvoller für die „Nach-Corona-Zeit“, Schulen mit Renovierungsbedarf Fördergelder zu geben, um Fenster wieder beweglich zu machen?

Die Gösselsdorfer Feuerwehr hätte am Gerätehaus gerne einen Pultdachanbau.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.