Die Firma "Quadrus" blickt in diesem Jahr auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück. Dieses Fest sollte mit einem Tag der offenen Tür gefeiert werden. Im Wirtschaftsforum der Gemeinde kam dann der Gedanke auf, im Zuge des Jubiläums eine Gewerbeschau zu veranstalten. Am Samstag war es nun nach monatelangen Vorbereitungen soweit. Bürgermeister Josef Deichl bedankte sich bei der offiziellen Eröffnung in einer Halle der Firma Quadrus bei den beteiligten Firmen und Vereinen aus der Gemeinde, die sich aktiv an dieser Gewerbeschau beteiligen.
Er ging auch auf die Erfolgsgeschichte der Firma Quadrus ein, die mittlerweile der größte Gewerbesteuerzahler in der Gemeinde geworden ist. Derzeit arbeiten dort 270 Personen. Im Windschatten dieses Erfolges haben sich weitere Firmen im Gewerbegebiet angesiedelt, die unmittelbar mit dem Unternehmen zusammenarbeiten. Die Entwicklung sei aber noch lange nicht abgeschlossen. Aber nicht nur im Gewerbegebiet Schmidgaden hat sich etwas getan, auch in Trisching haben sich in den vergangenen vier Jahren zahlreiche Unternehmen angesiedelt oder bestehende Firmen haben erweitert.
Auch auf dem privaten Bausektor tut sich viel in der Gemeinde: Laut Deichl wurden fast alle 35 Bauplätze im Neubaugebiet West III bis auf zwei Stück verkauft. Der Gemeinderat habe deshalb beschlossen, weitere 29 Bauplätze in West IV auszuweisen. In Trisching soll ebenfalls ein Neubaugebiet entstehen. Für diese Entwicklung sei bereits vor vielen Jahren die Infrastruktur geschaffen worden. Deichl bezeichnete dies vor allem als einen Verdienst von Altbürgermeister Johann Prifling und den damaligen Gemeinderäten. Er nutzte außerdem die Gelegenheit, sich bei den Personen zu bedanken, die für die Vorbereitung der Gewerbeschau verantwortlich waren. Für Petra Rehorz und Karin Dembiany aus der Verwaltung gab Blumen. Peter Grötsch organisierte den Tag der offenen Tür bei der Firma Quadrus.
Der stellvertretende Landrat Joachim Hanisch gratulierte zunächst der Firma Quadrus zu ihrem Jubiläum. Er zeigte sich beeindruckt von der wirtschaftlichen Entwicklung in der Gemeinde und rief den Wandel des ostbayerischen Raumes von einer Krisenregion zu den heutigen Gegebenheiten in Erinnerung.
Daran erinnerte auch CSU-Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier: Früher hätte in den Landkreisen Schwandorf und Cham im Winter eine Arbeitslosigkeit von 48 Prozent geherrscht. Heutzutage lägen die Zahlen bei drei bis fünf Prozent. Auch SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder lobte die wirtschaftliche Entwicklung in der Gemeinde. Anschließend begaben sich alle Gäste in den Hof. Zur offiziellen Eröffnung der Gewerbeschau mit Firmenjubiläum wurden Brieftauben aufgelassen. Danach begaben sich alle Ehrengäste auf einen Rundgang durch das Unternehmen.
Bereits am Vormittag setzte im Gewebegebiet ein reger Besucherandrang ein, der gegen Mittag immer stärker wurde. Denn viele nutzten die Gelegenheit, dort gleich auch Mittag zu Essen. Zahlreiche Anbieter - darunter viele Vereine - sorgten für das leibliche Wohl der Besucher. Die 22 beteiligten Vereine hatten vom Obst pressen bis hin zur Kegelbahneiniges zu bieten für die Besucher. Bei der Firma Altmann, konnten sich die kleinsten Besucher ab fünf Jahren unter Anleitung am Minibagger versuchen. Die Pferdefreunde unter den Kindern kamen beim Ponyreiten auf ihre Kosten. Eine große Hüpfburg gab es bei der Gärtnerei Prifling.
Für die erwachsenen Besucher gab es ein großes Angebot rund um Haus und Hof, aber auch für die Gestaltung der Freizeit war etwas dabei. Am Ende waren Veranstalter und Besucher zufrieden mit der ersten Gewerbeschau mit Tag der offenen Tür. Sie war ein Schaufenster der Gemeinde und seiner Unternehmen.

















































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