Schmidgaden
25.10.2022 - 19:14 Uhr

Schwerer Unfall auf der A6 im Landkreis Schwandorf: 23-jähriger Beifahrer stirbt

Ein Todesopfer fordert ein Auffahrunfall am Montagabend auf der A6 im Landkreis Schwandorf.

Die Rettungskräfte waren bei einem schweren Unfall auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Schmidgaden und Nabburg-West gefordert. Bild: Verkehrspolizei Amberg/exb
Die Rettungskräfte waren bei einem schweren Unfall auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Schmidgaden und Nabburg-West gefordert.

Ein tschechischer Kleintransporter fuhr am Montag gegen 21.30 Uhr auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug auf. Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn A6 zwischen den Anschlussstellen Schmidgaden und Nabburg West in Fahrtrichtung Waidhaus.

Wie die Verkehrspolizeiinspektion Amberg mitteilt, war der Sattelzug mit ungarischer Zulassung auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs, als ein Mercedes-Kleintransporter aus bislang unbekannten Gründen auf den Auflieger auffuhr. Die beiden tschechischen Insassen des Mercedes wurden dabei in ihrem Führerhaus eingeklemmt. Der 28 Jahre alte Fahrer musste ebenso wie sein 23-jähriger Beifahrer aus dem stark deformierten Fahrzeug befreit werden. "Die Verletzungen der Beiden waren so schwerwiegend, dass die Autobahn beidseitig gesperrt wurde, um die Landung zweier Rettungshubschrauber zu ermöglichen", berichtet ein Polizeisprecher.

Der Fahrer konnte nach der Erstversorgung am Unfallort in ein Krankenhaus geflogen werden. Der Beifahrer erlag trotz langanhaltender Reanimation an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der 51-jährige Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt. Aufgrund der ungeklärten Unfallursache wurde von der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen.

Am Unfallort war ein Großaufgebot an Helfern im Einsatz. Die Feuerwehren Trisching, Schmidgaden, Wolfring und Nabburg, das THW Amberg und die Autobahnmeisterei Lauterhofen waren alarmiert worden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Schmidgaden ausgeleitet. Die Autobahn war in Richtung Tschechien bis in die frühen Morgenstunden gesperrt. Nur der Vollständigkeit halber fügt die Verkehrspolizei Amberg an, dass bei dem Verkehrsunfall ein Schaden von rund 15000 Euro entstanden ist.

 
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