01.07.2019 - 15:41 Uhr
SchmidgadenOberpfalz

Seit vielen Jahren Hand in Hand

Vor 70 Jahren wird der 1. FC Schmidgaden aus der Taufe gehoben. Einige Jährchen älter ist Martin Meier, der den Sportverein mit initiiert hat. Beim Jubiläum steht das einzig noch lebende Gründungsmitglied im Mittelpunkt.

Der Jubelverein auf dem Weg zum Sportplatz.
von Richard AltmannProfil
Auch die Jüngsten des Vereins waren mit dabei.
Das einzig noch lebende Gründungsmitglied Martin Meier (Zweiter von links) erhielt die Ehrenurkunde des Vereins aus den Händen der Vorstände (von links) Jürgen Hölzl, Christian Winkler und Josef Dobler.
Für die Schirmherren gab es ein Bilder-Potpourri aus zehn Jahren Zusammenarbeit zwischen dem 1. FC Schmidgaden und der Firma Quadrus.

Bei der Jubiläumsfeier des 1. FC Schmidgaden hieß es früh aufstehen, doch die Terminierung war angesichts der Hitze goldrichtig. Bereits kurz nach acht Uhr trafen die ersten Vereine bei der Pfarrkirche ein. Dort formierte sich ein Kirchenzug, der nicht in die Pfarrkirche führte, sondert direkt zum Sportgelände des 1. FC Schmidgaden. Angeführt wurde der Zug vom Buchberg-Echo. Die Musiker umrahmten anschließend auch den Gottesdienst und spielten zum Frühschoppen auf. Viele Vereine aus der Gemeinde Schmidgaden folgten der Einladung des "Jubilars". Aber auch über die Gemeindegrenzen hinaus kamen die Vereine zum Gründungsfest, so die Sportvereine DJK Dürnsricht-Wolfring und der 1. FC Schwarzenfeld.

Der Gottesdienst wurde von Pfarrvikar Charles Poromattathil zelebriert. Er ging in seiner Predigt darauf ein, dass es beim Sport auf die Kameradschaft und gegenseitige Rücksichtnahme ankommt. Nach einem Ehrensalut der Schmidgadener Böllerschützen hieß Vorsitzender Jürgen Hölzl die Gäste willkommen, darunter stellvertretenden Landrat und MdL Joachim Hanisch, Zweiten Bürgermeister Andreas Altmann, Gemeinderäte, die Schirmherren - die Geschäftsführung der Firma Quadrus - BLSV-Kreisvorsitzenden Roger Anders, den Kreisvorsitzenden des Bayerischen Fußballverbandes, Thomas Graml, und Kreisspielleiter Ludwig Held. Zweiter Bürgermeister Andreas Altmann lobte das Engagement des Vereins innerhalb der Gemeinde. Er bezeichnete den Verein als ein Aushängeschild der Kommune.

Stellvertretender Landrat Joachim Hanisch zeigte sich beeindruckt von der Leistung des Vereins. Für die Schirmherren sprach Alois Gsödl, einer der Geschäftsführer der Firma Quadrus. Er dankte im Namen seiner Kollegen für die Ehre, die Schirmherrschaft übernehmen zu dürfen. Die Firma Quadrus und der 1. FC Schmidgaden arbeiten seit mehr als zehn Jahren sehr gut zusammen. Jedes Jahr im Juli wird auf dem Gelände des 1. FC der Quadrus-Cup ausgetragen. Hanisch wünschte dem Verein auch weiterhin alles Gute.

BFV-Kreisvorsitzender Thomas Graml lobte die Aktivitäten des Vereins in den letzten sieben Jahrzehnten: "Der Verein hat bestimmt Höhen und Tiefen gehabt, alles wurde gemeinsam gemeistert". BLSV-Kreisvorsitzender Roger Andres überbrachte die Glückwünsche der 171 Sportvereine im sportlichen Landkreis Schwandorf. Mit 450 Mitgliedern gehört der 1. FC zu den mittleren Sportvereinen im Landkreis. Ein großes Lob gab es "für die hervorragende Jugendarbeit des Vereins".

Anschließend erhielt das noch einzig lebende Gründungsmitglied des 1.FC Schmidgaden, Martin Meier, aus den Händen der Vorstände eine Ehrenurkunde und die Goldene Vereinsnadel. Für die Geschäftsführung der Firma Quadrus gab es eine Bildersammlung aus zehn Jahren Zusammenarbeit von Quadrus und FC. Abschließend blickte Jürgen Hölzl noch einmal auf die markanten Eckpunkte der Vereinsgeschichte zurück.

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