03.04.2019 - 10:47 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Bauplätze in Schmidmühlen sehr gefragt

14 neue Bauplätze wird es in Schmidmühlen in Kürze geben. Das Areal soll Ledererhang heißen und grenzt an das Gebiet Lauterachtalblick. Familien wohnen dann in einer "sicheren Gemeinde" erläutert der Bürgermeister.

Wenn abgeerntet ist, beginnen die Bauarbeiten im neuen Wohnbaugebiet Ledererhang. 14 Parzellen sind ab Mitte nächsten Jahres dort bebaubar. Das gegenüberliegende Areal Lauterachtalblick ist bis auf eine Parzelle bereits verkauft, die ersten Häuser stehen schon.
von Paul BöhmProfil

Wie in der Sitzung zu hören war, beginnt nahtlos an die Erschließung des Wohngebietes Lauterachtalblick der Ausbau des Baugebietes Ledererhang Mitte des Jahres. Vierzehn Bauplätze stehen dort zum Verkauf. Der Preis für den Quadratmeter wurde unerschlossen mit rund 60 Euro beziffert. „Es können schon Reservierungen von Bauplätzen vorgenommen werden", so Braun. Die Erschließung soll zu Beginn der zweiten Jahreshälfte erfolgen. Ein Baubeginn für Bauwerber ist in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres möglich.

„Schmidmühlen ist eine sichere Wohngemeinde“. Aus der noch druckfrischen Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Amberg informierte Bürgermeister Peter Braun die Mitglieder des Marktgemeinderates zu Delikten und Straftaten des vergangenen Jahres. Die Aufklärungsquote im Ort lag im vergangenen Jahr bei 84 Prozent. 37 Straftaten waren aktenkundig geworden.

Wie Bürgermeister Peter Braun aus dem Polizeibericht für den Markt Schmidmühlen berichtete, sind die Verkehrsunfälle im Gemeindegebiet von 57 aus dem Jahr 2017 auf 61 im Jahr 2018 angestiegen. Relativierend könne aber gesagt werden, dass es eher kleiner Unfälle waren. „Die Zahl der Wildunfälle ist konstant hoch geblieben“, meinte Braun. Erfreulich sei, dass es keine Schulwegunfälle gab. Aus der Statistik der Kriminalitätsentwicklung des Jahres 2018 kann abgelesen werden, dass die Gesamtstraftaten gegenüber dem Vorjahr unverändert bei allerdings erheblich gestiegener Aufklärungsquote gelegen haben. „Zugenommen haben allerdings die Delikte nach dem Betäubungsmittelgesetz.“

Die Freiwillige Feuerwehr Winbuch ist wieder komplett. Der Marktgemeinderat bestätigte die Wahl von Stefan Färber zum Ersten und Josef Justinger zum Zweiten Kommandanten. Die Amtsdauer beträgt sechs Jahre, informierte Bürgermeister Peter Braun das Gremium.

Vergeben wurde die Planung für den Radwegeausbau zwischen Schmidmühlen und Schwarzmühle an die UTA-Ingenieure. Wie schon in einer der vergangenen Sitzungen beschlossen, wird der Radwegeausbau in enger Zusammenarbeit mit dem Straßenbauamt Amberg-Sulzbach auf der bisherigen Trasse entlang der Truppenübungsplatzgrenze erfolgen. Auch die Hohenburger gehen diesen Weg für ihr Teilstück zwischen Schwarzmühle und Adertshausen. Damit ist der Fünf-Flüsse-Radweg zwischen Kallmünz bis nach Ransbach durchgehend ausgebaut und asphaltiert.

Vergeben hat der Marktgemeinderat auch den Auftrag für zwei Salzsilos zum Preis von knapp 20 000 Euro. Die Silos werden im neuen Bauhofgelände aufgestellt. Abgesegnet wurde auch der Ausbau des ehemaligen Gartens beim Hausmann-Anwesen im Umfeld des Hammerschlosses. Als Wohlfühlplatz mit kleineren Unterstellmöglichkeiten, Sitzplätzen, einer Rosenecke und einigen Parkplätzen wird er das Hammerschlossareal abrunden. Für die Straßenbeleuchtung im Bereich der zu sanierenden Harschhofer Straße gibt der Markt Schmidmühlen knapp 20000 Euro aus.

Georg Koller erinnerte daran, dass der Weg nach Vilshofen, im Volksmund auch als „Totenweg“ bezeichnet, aufgeschottert werden soll. Im Ortsteil Emhof soll im Bereich des Wohnbaugebietes In der Zell die Hausnummernbezeichnung ergänzt werden, darum bat Christine Werner.

Wie in der Sitzung weiter zu hören war, beginnt nahtlos an die Erschließungsmaßnahme des Wohnbaugebietes Lauterachtalblick der Ausbau des Baugebietes Ledererhang Mitte des Jahres. Vierzehn Bauplätze stehen dort zum Verkauf. Der Preis für den Quadratmeter wurde unerschlossen mit rund 60 Euro beziffert. „Es können schon Reservierungen von Bauplätzen vorgenommen werden", so Braun. Die Erschließung soll zu Beginn der zweiten Jahreshälfte erfolgen. Ein Baubeginn ist in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres möglich.

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