01.07.2019 - 14:25 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Bilderbuch-Festzug des Trachtenvereins D'Lauterachtaler

90 Jahre Heimat- und Volkstrachtenverein D´ Lauterachtaler – ein Jubiläum, das gefeiert werden muss. So geschehen am Wochenende bei strahlend blauem Himmel.

von Autor POPProfil

Rund ein Jahr lang haben sich die Mitglieder des Trachtenvereins um den Festleiter und 2. Vorsitzenden Markus Mehringer auf dieses große Fest vorbereitet und es hat sich gelohnt. Am Wochenende kamen viele Trachtenvereine in die Lauterachtalgemeinde, um mit dem Jubelverein zu feiern.

Begleitet von zahlreichen Trachtenvereinen aus der Oberpfalz und Berlin zog der Verein vom Festplatz aus zum Ehrenmal an der Pfarrkirche. Beim Festgottesdienst verwies Pfarrer Werner Sulzer, dass Brauchtum, so wie es der Trachtenverein praktiziert, ohne den Glauben nicht denkbar sei. Dieser habe über Jahrhunderte weg das Leben der Leute geprägt. Der Kirchenzug bot ein buntes Bild. Bunte Trachten, hübscher Schmuck und prächtige Farben ließen diesen Umzug zu einem einzigartigen Erlebnis werden.

Mit einem gelungenen Heimatabend feierte der Verein sein Jubiläum, aber auch die Trachtenbewegung aus der Oberpfalz. In seiner Begrüßung blickten der Vereinsvorsitzende Gerald Stauber und Bürgermeister Peter Braun zurück auf eine lebendige Vereinsgeschichte, die im Juli 1929 „beim Espach“ ihren Anfang machte. Stauber: "Es war noch die Zeit, in der weder Radio, Fernsehen noch Computer das Leben der Menschen bestimmte. Selbst gestalten und selbst für den Verein die Verantwortung zu übernehmen - andere Alternativen gab es nicht. Der Trachtenverein mit seinem selbst gegebenen Motto, Brauchtum, Sitt und Trachten zu erhalten war geradezu dafür prädestiniert für ein kreatives Gestalten des Vereins- und Gemeindelebens."

Dieser Tradition ist der Verein treu geblieben. So eröffnete die Lauterachtaler den Heimatabend mit Tanzeinlagen und beendeten ihn mit dem Kronentanz. Dieser war ohne Zweifel der krönende Abschluss des ersten Festtages. Viele Vereine aus dem Trachtengau warteten mit Tanzeinlagen auf. Hierzu gehörten auch die Goaslschnalzer aus Kastl, die Plattlergruppen aus verschiedenen Vereinen und eine Albhorneinlage des – man kann es kaum glauben – Berliner Heimat- und Trachtenvereins.

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