31.03.2019 - 12:05 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Mitte Mai beginnt der Ausbau der Harschhofer Straße.

Überaus großes Interesse bekunden die Schmidmühlener an der Bürgerversammlung. Der Bürgermeister spricht gar von einem Rekordbesuch für die letzten 25 Jahre. Ein Thema lockt die Menschen besonders an.

Der Gesamtausbau der Harschhofer Strasse in Schmidmühlen beginnt im Mai. Die Gesamtkosten liegen bei etwa 2,2 Millionen Euro.
von Paul BöhmProfil
Der Themenkreis war breit, die Bürger strömen in großer Zahl. In Schmidmühlen verzeichnet die Bürgerversammlung einen Rekordbesuch. So viele waren seit Jahrzehnten nicht mehr da.

Einer der zugkräftigen Informationspunkte war sicherlich die Sanierung der Harschhofer Straße mit einem geschätzten Ausbauvolumen von etwa 2,2 Millionen Euro. "Es handelt sich hier um eine Generalsanierung", machte Bürgermeister Peter Braun deutlich. Im Zuge des Straßenausbaues und des Bürgersteiges würden auch die Kanalisation, die Wasserleitung und andere versorgungstechnische Leitungen, wie Strom, Telefon und DSL-Leitungen neu verlegt. Die lange erwartete Sanierung beginnt Mitte Mai. Braun bat um Verständnis für entstehende Behinderungen und Lärmbelästigungen. Man müsse mit einer Gesamtbauzeit von etwa eineinhalb Jahren rechnen.

Ab Mai wird gebaut

Begonnen wird im Kreuzungsbereich Harschhofer Straße - Schallerberg. Der erste Bauabschnitt geht bis zur Kreuzung Blütenstraße. Nach Verlegung von Kanal und Wasserleitung, Straßenbeleuchtung, Ortsnetzkabel und einer 20 KV-Leitung wird sich der Straßenausbau anschließen, war bei der Bürgerversammlung zu hören. "Nach Fertigstellung dieses Abschnittes beginnt ab Blütenstraße in Richtung Frühlingsstraße das gleiche Prozedere". Dazu kämen noch die Imker- und die Frühlingsstraße. Zum Ausbau informierten auch die Mitarbeiter der bauausführenden Firma Mickan aus Amberg und Bauingenieur Rainer Rubenbauer vom UTA-Ingenieurbüro aus Amberg.

Im Herbst dieses Jahres beginnen Erschließungsarbeiten für ein weiteres Wohnbaugebiet mit insgesamt 18 Parzellen im neuen Baugebiet "Ledererhang" gleich im Anschluss an die Bergstraße. Mit der Fertigstellung der Erschließung darf im Juni 2020 gerechnet werden, so Bürgermeister Peter Braun. "Der Quadratmeterpreis dürfte sich bei etwa 95 Euro bewegen". Bewegung kommt auch wieder in die Baulandschaft von Emhof. Die Erschließung im Baugebiet "In der Zell" wird jedoch laut Braun wegen laufender Pachtverträge nicht vor 2021 beginnen können.

Eine weitere Baustelle kommender Jahre wird der Kindergarten St. Georg werden. Zurzeit laufen erste Vorgespräche über eine Erweiterung des Kindergartens. Gedacht ist an Räumlichkeiten für eine weitere Kindergartengruppe und an einen Turnraum. Zuversichtlich geht der Markt Schmidmühlen laut Braun auch das Projekt Lauterachradweg an. Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach beabsichtigt den Radweg zwischen Schmidmühlen, Schwarzmühle und Adertshausen mit etwa 85 Prozent zu fördern. "Diese Gelegenheit dürfen wir uns nicht entgehen lassen", sagte dazu Peter Braun.

Nur 27 Cent seit 2014

In Schmidmühlen wird in den nächsten Wochen auch das letzte öffentliche Telefon an der Erasmus-Grasser-Straße abgebaut werden. Der Umsatz seit 2014 hat dort 27 Cent betragen, informierte Braun. Anfragen kamen von Anliegern aus der Hohenburger Straße mit dem Wunsch nach einer dauerhaften Geschwindigkeitsmessanlage. Geprüft haben will ein Anlieger die Möglichkeit einer Radwegmarkierung auf dem Straßenkörper, da immer mehr Radfahrer den Gehweg befahren.

Im Bereich der neu gebauten Straße im neuen Wohnbaugebiet "Lauterachtalblick", Bereich Buswendeplatz und auch entlang der Straße zum Gewerbepark gaben Baumängel Anlass zur Nachfrage. Verschiedene Bürger haben ihre Sorgen zu Straßen-, Boden und Gehwegabsenkungen an der erst Ende vergangenen Jahres fertiggestellten Straße vorgetragen. Im Bereich der Siedlung an der Bergheimer Straße wollen Bürger einen Spielplatz errichtet sehen und auf der Höhe des Hochweges wünscht man sich die Aufstellung eines Spenders für Hundekotbeutel.

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