Für einen Tag gehörte der große Festsaal des Hofbräuhauses den Oberpfälzern und ihren Landsmannschaften. Mit einer großen Abordnung waren die Schmidmühlener zusammen mit Bürgermeister Peter Braun zu dem Treffen der Oberpfälzer nach München gereist.
Begonnen hat der Oberpfälzer Heimattag in der Landeshauptstadt traditionell mit einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Peter. Zelebrant war des Gottesdienstes im "Alten Peter" war der Eschlkamer Pfarrer Engelbert Ries. Umrahmt wurde der Gottesdienst vom Eschlkamer Kirchenchor mit der Zöpfl-Messe unter der Leitung von Sabine Aschenbrenner.
Gut 600 Gäste
Zum anschließenden Oberpfälzer Heimattag, und dazu gehört auch die Landsmannschaft der Schmidmühlener in München, waren gut 600 Gäste im Festsaal des Hofbräuhauses zusammengekommen.
Der Jahrestag stand heuer ganz im dem Zeichen des 100. Todesjahrs von Maximilian Schmidt, genannt Waldschmidt. Die Organisation hatte der Waldschmidt-Verein Eschlkam zusammen mit den Walschmidt-Preisträgern übernommen. Dazu gehörten Carolin Reiber, Professor Helmut Zöpfl (München), Toni Lauerer (Furth im Wald), Jürgen Kirner (Couplet AG) und die Blaskapelle Schießl. Die tschechischen Nachbarn aus Mrakov im Chodenland beteiligten sich mit einer Musik- und Tanzgruppe.
Seitens der Stadt München hatte Stadtrat Otto Seidl in Vertretung von Oberbürgermeister Dieter Reiter mit dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Oberpfälzer Heimatvereine in München, Dieter Ganzenmüller, die Sitzweilteilnehmer willkommen geheißen.
Wie Seidl anmerkte, sei es schon beachtlich, dass jeder 15. Münchener einen Oberpfälzer Migrationshintergrund habe. Zu Glanzzeiten habe es dort schon einmal 28 Landsmannschaften von Oberpfälzern gegeben.
Derzeit sind es noch zwölf Gruppierungen, die sich in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben, um diese Tradition zu erhalten und zu pflegen.
Das ganze Vilstal
Wer im Jahr 2020 Ausrichter des Treffens sein wird, wurde auch schon diskutiert. Ob es die Stadt Amberg, vertreten durch Bürgermeister Martin Preuß, zusammen mit dem Markt Schmidmühlen mit Bürgermeister Peter Braun und eventuell der Callmuenzia aus Kallmünz mit Bürgermeister Ulrich Brey mit einer Gemeinschaftsveranstaltung sein werden, wird in den nächsten Wochen entschieden. Dann wäre das gesamte Vilstal von Amberg bis Kallmünz mit eingebunden.
Die Amberger und die Schmidmühlener haben sich auf jeden Fall schon für die Ausrichtung beworben, sagten Preuß und Braun.













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