21.04.2020 - 10:00 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Schmidmühlener Gießkannenbaum soll Hoffnung geben

Die Marktgemeinde lässt sich vom Coronavirus nicht unterkriegen und hat die Weichen für das Frühjahr gestellt. Über 200 Gießkannen schaukeln an einem Ahornbaum im Aprilwind.

Der Gießkannenbaum dürfte einzigartig sein im Landkreis. Direkt am Ortseingang, den die Schmidmühlener auch Stachus nennen, treibt er seine kuriosen Blüten.
von Paul BöhmProfil

Diese Behältnisse aus Kunststoff in allen Farben stellen auf jeden Fall atypische Blüten dar. Zu sehen ist das kleine Kunstwerk beim Parkplatz an der Mühlwiese und bildet am Ortseingang von Schmidmühlen, direkt neben der Kunstwanderstation, einen ungewöhnlichen Blickfang. Klar, das ist kein natürliches Gewächs – Bürgermeister Peter Braun und die Mitarbeiter des Bauhofs haben bei den Farbtupfern im Geäst des stattlichen Ahornbaumes schon ein wenig nachgeholfen.

Auf das Woher, Wieso und Warum angesprochen, weiß Braun eine klare Antwort, es gibt nicht viel zu rätseln. Gesehen hat der Bürgermeister einen solchen Gießkannenbaum bei einer der letzten Landesgartenschauen. Es sollte, wie nun auch in der Marktgemeinde, ein Blickfang und eine Einladung sein für festliche Anlässe in diesem Jahr. Doch da muss man jetzt erst einmal abwarten, was das Coronavirus in der nächsten Zeit so alles übrig lässt. Ob die geplanten Veranstaltungen heuer alle in dem geplanten Umfang stattfinden können, steht noch in den Sternen.

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