26.12.2019 - 14:31 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Sportschützen Schmidmühlen küren ihre Hoheiten

Mit einer besinnlichen und ruhigen Feier haben die Sportschützen ihr Vereinsjahr beendet. Höhepunkt der Veranstaltung war die Königsproklamation.

Die Sportschützen Schmidmühlen kürten beim Jahresabschluss ihre neuen Hoheiten (von links): Ritter Lorenz Flieder, Schützenmeister Josef Popp, Schützenliesl Laura Baumann, Jugendkönig Thomas Raschke, Schützenmeister Bastian Schambeck, Bürgermeister Peter Braun, Ritter Torsten Flieder, stellvertretender Schützenmeister Reinhard Höfler und Gauschützenmeister Heinrich Fraunholz.

Um die Königswürde zu erringen, darf jeder Schütze nur einen Schuss abgeben, ein zweiter ist nicht erlaubt. Wer die Schützenkönigswürde errungen hat oder Ritter wird, das erfahren die Schützen erst am Abend der Proklamation, was immer für eine gewisse Spannung sorgt. Die Königsproklamation bildet bei den Sportschützen seit vielen Jahren den Abschluss des Vereinsjahres.

Schützenmeister Josef Popp freute sich, dass dazu viele Mitglieder gekommen waren. Er blickte zunächst auf das Vereinsjahr zurück. Es sei gespickt gewesen mit Veranstaltungen, teils sportlicher, teils gesellschaftlicher Art. Popp erwähnte neben den Rundenwettkämpfen vor allem die Gaumeister- und Landesmeisterschaft sowie die Landkreismeisterschaft.

Im Jugendbereich hatte der Verein wieder zum Raiffeisen-Jugendcup eingeladen, im Seniorenbereich zum Vergleichskampf mit Winbuch. An gesellschaftlichen Veranstaltungen verwies der Schützenmeister neben dem Faschingsschießen mit Bewirtung der Hexen und dem Fischzug auf das Saukopfessen, verschiedene Grillfeste, den Tag der Generationen mit dem Basteln von Adventsgeschenken sowie das Nikolausschießen und Weihnachtsschießen der Jugend. Ein "Muss" für jeden aktiven Sportschützen seien das Königsschießen und die Vereinsmeisterschaft.

Stehe bei der Meisterschaft das Leistungsschießen im Vordergrund, braucht man beim Königsschuss schon ein "glückliches Händchen". Denn diese werden mit einem "Blattl" ermittelt, oftmals eben ein Zufallsschuss. Wer das beste Blattl, also den besten Zehner geschossen hat, wird Schützen- oder Jugendkönig oder Schützenliesl. Da ein gutes Blattl immer etwas mit Glück zu tun hat, hätten nicht nur die besten Schützen Chancen auf den Titel, sondern auch Hobbyschützen, so Popp, der mit Gauschützenmeister Heinrich Fraunholz die Proklamation vornahm. Fraunholz gratulierte den Schützen zum erfolgreichen Vereinsjahr. "Wie erfolgreich die Sportschützen ihr Vereinsleben seit Jahrzehnten gestalten, ist bemerkenswert", sagte auch Bürgermeister Peter Braun und fügte noch hinzu: "Von nichts kommt halt nichts."

Info:

Königsproklamation

Bastian Schambeck 86,5-Teiler

Laura Baumann 239,2-Teiler

Thomas Raschke 220,5-Teiler

Torsten Flieder (116-Teiler) 2. Ritter:Lorenz Flieder (250,1-Teiler)

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