07.01.2020 - 16:50 Uhr
SchmidmühlenOberpfalz

Sternsinger der Pfarrei Schmidmühlen unterwegs

Die Aussendungsfeier der zwölf Sternsingergruppen der Pfarrei fand an Heiligdreikönig beim Festgottesdienst statt. Die jungen Leute wurden von Pfarrer Werner Sulzer gesegnet, dann zogen die Gruppen durch die Straßen der Pfarrei.

Die zwölf Sternsingergruppen der Pfarrei waren in ihren prächtigen Gewändern unterwegs.
von Johann BauerProfil

In seiner Predigt betonte Pfarrer Sulzer es liege etwas Trostreiches in den Sternen. Und das obwohl sie winzig klein wie die Spitze einer Stecknadel sind und die Nacht wahrlich nicht erleuchten können. "Und dennoch nehmen sie der Nacht etwas von ihrer Bedrohlichkeit." Es gäbe immer noch viel Dunkles, auch im eigenen Leben, dass man manchmal an Gott irrewerden möchte. Aber es gibt eben auch diesen Stern, Jesus, der uns die Richtung zeigt, der Trost ausstrahlt, der uns durch die Dunkelheiten des Lebens leitet."

Die Sternsinger seien ein leuchtendes Beispiel. "Jeder von euch sammelt heute Nachmittag im Durchschnitt hundert Euro; jeder von euch ermöglicht damit einem kranken Kind die medizinische Versorgung für einen Monat, einem Schulkind den Unterricht für ein Vierteljahr, einem hungernden Kind die Notversorgung für ein halbes Jahr. Weil ihr Jesus als Stern folgt, indem ihr euch wie Jesus für andere einsetzt, werdet ihr zu einem Lichtpunkt im Dunkel unserer Zeit“.

Die zwölf Sternsingergruppen, jeweils drei Kinder in den entsprechenden Gewändern der Heiligen Drei Könige und mit Weihrauchkessel, begleitet von einem Kind als Sternträger, zogen anschließend von Haus zu Haus und trugen ein Gedicht vor. Auf Wunsch schrieben sie über die Haustür die Buchstaben C, M, und B (Christus mansionem benedicat = Christus segne dieses Haus).

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