Bei der Zusammenkunft gab es wieder eine Menge an Neuigkeiten rund um den Kirchturm und aus dem Pfarrleben zu erfahren. Höhepunkt des Abends war jedoch die Verabschiedung der ausgeschiedenen Pfarrgemeinderäte, darunter die langjährige Sprecherin des Gremiums Helene Schorner, die in den rund 20 Jahren ihres Wirkens zur guten Seele der Pfarrei wurde.
Nach der Eröffnung durch Pfarrer Josef Irlbacher ging das Wort an die im Februar ausgeschiedene Sprecherin des Pfarrgemeinderats, Helene Schorner, die aus dem Pfarrleben der vergangenen zwei Jahre berichtete. Sie widmete sich zunächst der Entwicklung der seit eineinhalb Jahren bestehenden Pfarreiengemeinschaft zwischen St. Vitus Schnaittenbach und St. Margareta Kemnath am Buchberg. "Ich denke, wir sind auf einem guten Weg, wenn er sicherlich auch noch ein wenig lang ist für eine echte Pfarreiengemeinschaft", meinte Helene Schorner.
Sie machte bewusst, dass Pfarrer Irlbacher die Gottesdienste für die Pfarreiengemeinschaft wohlüberlegt und ausgewogen ausgearbeitet und vorgeschlagen hat, so dass sie inzwischen den Gläubigen nicht mehr fremd erscheinen und von diesen angenommen werden. Schorner blickte angesichts der nunmehrigen Zusatzbelastung Irlbachers dankend auf die Unterstützung des Geistlichen durch Pastoralassistent Andreas Hornauer. Die ausgeschiedene Sprecherin gab dann eine Rückschau auf die Arbeit des Pfarrgemeinderates in den vergangenen beiden Jahren und einen Einblick in dessen weitere Arbeit. Sie ging auf die Sachausschüsse der Pfarrei "Mission", "Ökumene", "Liturgie", "Ehe und Familie", "Senioren", "Jugend" und das Projekt "Neuhinzugezogene", "Öffentlichkeitsarbeit" als Herausgeber des Pfarrinformationshefts "Creativ" sowie die Aktionen "Goldkommunion", "Ehejubiläumsfeier" und Täuflingsfest" ein.
Fahrten angenommen
Bester Kontakt bestehe zum Seniorenheim Evergreen, wo Kommunionhelfer Wortgottesfeiern mit Kommunionausteilung übernehmen. Hervorragend angenommen wurden laut Schorner die Fahrten der Pfarrei, die zum einen nach Süd-Polen führten und zum anderen nach Tschechien und Österreich sowie jedes Jahr als Wallfahrt nach Altötting. Höhepunkte musikalischer Art im Pfarreileben waren laut Schorner das jährliche Orgelkonzert-Erlebnis von Evert Groen und das Adventssingen. "In unserer Pfarrei machen die Verbände und Gruppierungen ein großes Stück des Lebens aus: Sie sorgen für ein eigenes reichhaltiges Programm und unterstützen die Aktionen der Pfarrei. Beim Pfarrfest ist eine lebendige Gemeinde im wunderbaren Miteinander", betonte Schorner.
Positiv fielen die reich bebilderten Berichte der Kirchenverwaltungen von Holzhammer, durch Matthias Kick, und von Neuersdorf, durch Johann Pilarski, aus. Stefan Siegert aus der Kirchenverwaltung zog in seinem Bericht über das Vitusheim eine eher durchwachsene Bilanz, denn das Haus konnte 2017 nicht wunschgemäß vermietet werden. Zudem seien noch Kosten für einige Reparaturen angefallen. Das Defizit für das Vitusheim habe sich dadurch für die Pfarrei auf 18 000 Euro erhöht.
Die Pfarrei hatte Besuch von der zuständigen Diözesanarchitektin. Sie prüft momentan, welche Sanierungen in der Kirche und am Vitusheim vorgenommen werden sollen. Zum Friedhof legte Thomas Görlich Rechenschaft ab und informierte, dass 2017 einige Investitionen mit rund 21 000 Euro anstanden. Er führte noch aus, dass seit einigen Monaten die hoheitlichen Aufgaben am Friedhof an die Bestattungsunternehmen Epp aus Hirschau und Zwack aus Wernberg vergeben sind.
Angehörige entscheiden
Es gab eine lebhafte Diskussion, wer auf dem Friedhof welche Arbeiten machen darf und wer nicht. Görlich bekräftigte erneut, dass für die hoheitlichen Aufgaben die Kirchenstiftung als Friedhofsträger zuständig sei. Da die Kirchenverwaltung die Arbeiten laut Görlich nicht selbst machen kann, wählte sie dafür die beiden genannten Bestatter aus. Zwischen ihnen entscheiden sich im Falle einer Beisetzung die Angehörigen.
Im Anschluss verabschiedete Pfarrer Josef Irlbacher die scheidenden Pfarrgemeinderäte.













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