12.12.2020 - 00:17 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

Andreas Hornauer meistert erfolgreich Ausbildung

Mit Bravour hat Andreas Hornauer seine zweite Dienstprüfung bestanden und seine Ausbildung zum Pastoralreferenten damit abgeschlossen.

Pfarrer Josef Irlbacher (r.) gratulierte wie Pfarrgemeinderatssprecher von St. Margareta Kemnath a.B. Willi Wiedenbauer und hiesigen Kirchenpfleger Anton Gebert (v.l.) den frisch gebackenen Pastoralreferenten Andreas Hornauer (Zweiter v.r.) zur bestandenen zweiten Dientprüfung.
von Adele SchützProfil

In den Messen in St. Margareta und St. Vitus am Wochenende gratulierten ihm Pfarrer Josef Irlbacher und die Gottesdienstbesucher der jeweiligen Pfarrgemeinden zum bestandenen Ausbildungsabschluss. Am 1. September 2016 begann für Andreas Hornauer die vierjährige Pastoralassistenzzeit in der Pfarreiengemeinschaft Schnaittenbach/Kemnath am Buchberg, in der er zu seinen Ausbildungstagen regelmäßig nach Regensburg musste. Die Ausbildung zum Pastoralreferenten endete nun mit der zweiten Dienstprüfung. Der frisch gebackene Pastoralreferent wohnt mit seiner Frau und seinem Sohn zwar in Wackersdorf hat sich aber bestens in der Pfarreiengemeinschaft Schnaittenbach/Kemnath a.B. eingewöhnt. Er freut sich, dass in der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer bei der feierlichen Aussendung als Pastoralreferent gegen Ende Oktober in der Basilika St. Emmeram in Regensburg nach bestandener zweiter Dienstprüfung wieder in die Pfarreiengemeinschaft Schnaittenbach/Kemnath a.B. geschickt hat.

In die Kirche berufen

Mit dem Abitur, das Andreas Hornauer 2009 am Werner-von-Siemens-Gymnasium in Regensburg baute, begann er 2010 das Theologiestudium an der Universität Regensburg, das er 2015 erfolgreich als Magister abschloss. In seinem einjährigen Pastoralpraktikum in der Pfarrei St. Andreas in Parsberg und im Unterricht an der dortigen Grundschule sammelte er erste Erfahrungen im pastoralen Dienst. Nach seinen Aussagen fühlte er sich zwar zu technischen Berufen hingezogen, andererseits fühlte er sich aber auch immer mehr zum Dienst in der Kirche berufen. „Mein Bauchgefühl hat gesiegt und ich habe den Weg des Pastoralreferenten eingeschlagen“, erinnert Andreas Hornauer. Er haben bereits aus seiner Heimatpfarrei und aus diversen Praktika das Arbeitsfeld und die vielen Aufgaben eines späteren Pastoralreferenten kennengelernte. „Ich möchte den Glauben an Jesus Christus, der die entscheidende Stütze in unserem Leben ist, den Menschen vermitteln und von der Botschaft Jesu erzählen. Der Glaube an Gott ist geheimnisvoll, aber zugleich etwas Wunderbares, eben ein Geschenk“, macht Hornauer bewusst. Er lässt weiter wissen, dass es ihm ein großes Anliegen sei, einfach für die Menschen da zu sein, wenn sie Hilfe brauchen, Ängste und Nöte haben oder einfach nur ein offenes Ohr brauchen. Er sieht sich als Pastoralreferent als Seelsorger. „Das wirklich wunderschöne an diesem Beruf ist, dass man mit jeder Altersgruppe zu tun hat, vom Kindesalter an bis hin zu den Senioren“, betont der Pastoralreferent.

Mit viel Herzblut

Mit viel Engagement und noch mehr Herzblut übt Andreas Hornauer seinen Beruf aus und deshalb freut es ihn nach seinen Aussagen besonders, dass er die zweite Dienstprüfung bestanden hat. Diese beinhaltete insgesamt vier Prüfungen und eine schriftliche Abschlussarbeit. Im Oktober 2019 hat Hornauer die Schulprüfung in einer 4. Klasse mit dem Thema "Jesus heilt den Gelähmten" und Ende November 2019 die Gemeindeprüfung eine "Meditative Stunde" mit dem Thema "Die Frau am Jakobsbrunnen" im Haus Johannisthal im Rahmen der Klausurtage der beiden Pfarrgemeinderäte von Schnaittenbach und Kemnath a.B. gemacht. Bis Ende Januar 2020 musste er dann die schriftliche Abschlussarbeit fertigstellen, für die er auf ca. 50 Seiten das selbstgewählte Thema "Sterbende begleiten in der Pfarrgemeinde – Impulse aus Spiritual Care und der Palliativmedizin" aufgearbeietet hat. Anfang März absolvierte er eine schriftliche theologische Prüfung mit der Dauer von drei Stunden, für die er das dogmatische Thema "Der ungekündigte Bund Gottes mit der Welt" gewählt hatte. Die mündliche Prüfung wurde Ende März wegen Corona verschoben. Diese konnte er dann im Mai nachholen. „Alle Prüfungen habe ich mit "sehr gut" abgeschlossen“, bemerkt Andreas Hanauer in aller Bescheidenheit, aber mit großer Freude und berechtigtem Stolz.

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