Schnaittenbach
09.07.2018 - 10:34 Uhr

Anliegen der Gottesmutter vorgetragen

Rund 150 Gläubige waren es heuer, die sich aus der Pfarreiengemeinschaft St. Vitus Schnaittenbach und St. Margareta Kemnath nach guter Tradition am zweiten Bergfestsamstag zum Mariahilfberg in Amberg aufmachten.

Rund 150 Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft St. Vitus Schnaittenbach und St. Margareta Kemnath, darunter an die 120 Fußwallfahrer, pilgern heuer zum Mariahilfberg nach Amberg. ads
Rund 150 Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft St. Vitus Schnaittenbach und St. Margareta Kemnath, darunter an die 120 Fußwallfahrer, pilgern heuer zum Mariahilfberg nach Amberg.

(ads) Dort wollten sie der Gottesmutter ihre Sorgen, Nöte und Anliegen vortragen, aber danken für die Fürsprache und die Nähe Gottes an Oberpfalz bedeutendstem Wallfahrtsort erfahren.

Herrliches Pilgerwetter war den Fußwallfahrern beschert, die sich unter Glockengeläut und mit dem Wallfahrersegen von Pfarrer Josef Irlbacher um 4 Uhr morgens auf den Weg nach Amberg machten. Die Strecke führte über Weiher, Pursruck, Aschach und Raigering zum Mariahilfberg. Eine Rast legten die Pilger in Aschach ein. Die Pfadfinderveteranen übernahmen die ehrenvolle Aufgabe, das Kreuz voran zu tragen. Stefan Reindl als Pilgerführer sprach gemeinsam mit Pfarrer Irlbacher die Gebete vor und stimmte Marienlieder an. Um auch jenen die Wallfahrt zum Mariahilfberg zu ermöglichen, die aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht oder nicht mehr zu Fuß gehen können, setzte die Pfarrei einen Bus ein, der auf guten Zuspruch stieß.

Nach der Ankunft auf dem Berg zelebrierte Pfarrer Josef Irlbacher die Wallfahrermesse am Freialtar, an der neben der Schnaittenbacher Pilgergruppe nach guten Brauch auch die Wallfahrer aus Rosenberg und Poppenricht teilnahmen. Der Kirchenchor der Pfarrei St. Vitus unter Leitung von Andrea Eichenseer umrahmte den Gottesdienst. In seiner Predigt sagte Irlbacher, dass "die Seligpreisungen die Essenz unseres Glaubens sind und damit das Zentrale der Botschaft Gottes beinhalten". „Selig, die an unseren Gott glauben und sich seiner Nähe bewusst sind. Auch wenn er die Welt auf den Kopf stellt, können wir darauf vertrauen, dass durch ihn alles zum Guten für uns wird“, fasste der Geistliche seine Ansprache zusammen. Nach der geistigen Stärkung freuten sich die Pilger auf die Brotzeit mit Bratwürsten und Spitzeln zum Bier.

Pfarrer Josef Irlbacher sprach mit Pilgerführer Stefan Reindl (von links) die Gebete und stimmte die Marienlieder an. ads
Pfarrer Josef Irlbacher sprach mit Pilgerführer Stefan Reindl (von links) die Gebete und stimmte die Marienlieder an.
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