Der städtische Bau-, Technik-, Verkehrs- und Umweltausschuss tagte im Rathaussaal und hatte dabei acht Tagesordnungspunkte abzuarbeiten. Dass die Sitzung flott über die Bühne ging, lag auch daran, dass Bürgermeister Marcus Eichenmüller und seine Bauamtsmitarbeiter Markus Stiegler und Klaus Kittler nach dem Sachvortrag fast durchwegs auf Zustimmung stießen.
Allein beim Thema Dorferneuerung Kemnath gab es eine Zurückstellung. Es ging um Betonschneidearbeiten am Vereinsheim: An der Nordfassade soll der Balkon abgetrennt werden. Da hatte die Verwaltung vorgeschlagen, die Arbeiten zum Preis von 1812 Euro an den kostengünstigsten Bieter zu vergeben, Stadtrat Josef Werner stellte den Vorschlag in den Raum, sich mit dem Vorstand des örtlichen Sportvereins in Verbindung zu setzen. Möglicherweise könnten SV-Mitglieder das kostengünstiger erledigen. Vorausgesetzt die Kemnather sind imstande, die Arbeiten technisch fachmännisch zu erledigen, hielt man Werners Vorschlag für durchaus denkbar. Darüber muss aber noch gesprochen werden, weshalb eine Entscheidung zurückgestellt wurde.
Beim Pumpwerk in der Kohlberger Straße 19 sind die reichlich 20 Jahre alten Pumpen komplett verschlissen und undicht. Eine Förderung der Schmutzfracht sei nur noch bedingt möglich, eine Erneuerung der Pumpen mit passender Leistung für die ermittelte Abschlagsmenge sollte schnellstmöglich erfolgen, informierte der technische Angestellte Klaus Kittler. Darüber hinaus, so sagte er, seien Rohrleitungen und Armaturen komplett verrostet und bereits löchrig. Einen Ersatz zu beschaffen, sei unumgänglich. Zwei Firmen hatten Angebote abgegeben. Das Gremium vergab die Erneuerung der Pumpen mit passender Leistung für die Abschlagsmenge am Pumpwerk Kohlberger Straße zum Angebotspreis von 8040 Euro an die Firma Schoembs in Zeitlarn-Laub vergeben.
Im Ausschuss bestand auch Einigkeit beim zweiten das Abwasserpumpwerk in der Kohlberger Straße betreffenden Sachverhalt. Bei der Anlage sei es nämlich zweckmäßigerweise angeraten, auch entsprechende Rohrleitungen und Armaturen, die ebenfalls verrostet sind, auszutauschen. Deren Erneuerung vergab der Ausschuss bei Kosten von 3692 Euro an die gleiche Firma.
Wie Bürgermeister Marcus Eichenmüller informierte, hat die Stadt Schnaittenbach am im September eine Firma beauftragt, die Restflächen für den Bürgersteig in der Straße Mühlfeld und Finkenstraße, darunter Asphaltausbau und Entsorgung, für den Pauschalpreis von 4300 Euro herzustellen. Die Telekom hatte den Breitbandanschluss verlegt, die Restflächen des Gehweges hat die Stadt erneuert.
Nach einem Kanaleinbruch in der Kick-Rasel-Straße in Höhe Haus-Nummer 14 war der Austausch der Leitung auf der gesamten Länge als neuer Hausanschluss erforderlich. Hierzu sei es nötig gewesen, die Straße auf der gesamten Breite zu öffnen und wiederherzustellen, sagte der Bürgermeister.















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