Der Aufforderung "Stop Polizei" folgte eine Schnaittenbacherin am Sonntag gegen 15 Uhr anstandslos. Dann aber versuchte sie, die Polizei hinters Licht zu führen. Bei der Kontrolle nämlich zeigte sie den Beamten nicht ihren Führerschein, sondern den ihrer Mutter. Nach Angaben der Polizeiinspektion Amberg ein "völlig untauglicher Versuch, um über die fehlende Fahrerlaubnis hinwegzutäsuchen". Zum einen nämlich ähnelt die Frau ihrer Mutter nicht annähernd. Zum anderen wurde dieses Dokument nur bis 1986 in Deutschland ausgestellt – die kontrollierte Autofahrerin wurde aber erst 1994 geboren.
Besagter „graue Lappen“ ist zwar noch gültig, aber nicht übertragbar, so die Polizei in ihrem Pressebericht. Für die 27-Jährige hat das Täuschungsmanöver Konsequenzen: Sie wird nicht nur wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt, sondern auch wegen unbefugten Gebrauchs eines Kraftwagens. Als die Polizei nämlich der Mutter den Fahrzeugschlüssel aushändigte, gab die Frau an, ihre Tochter habe diesen entwendet.















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