12.03.2020 - 14:07 Uhr
SchnaittenbachOberpfalz

JU fordert Beratung bei Bauprojekten

Kreisvorsitzender und Spitzenkandidat Henner Wasmuth stellte im Kellerhäusl Schnaittenbach alle Kandidaten der Jungen Union (JU) für den Kreistag vor.

Die JU erläutert in Schnaittenbach ihre Ziele (von links): Kreisvorsitzender Henner Wasmuth, Kreisrat Michael Mertel, Kreistagskandidat Thomas Hottner sowie Kreistagskandidat Michael Reindl (Fünfter von rechts).
von Stephanie Hottner Profil

Kreisvorsitzender und Spitzenkandidat Henner Wasmuth stellte im Kellerhäusl Schnaittenbach alle Kandidaten der Jungen Union (JU) für den Kreistag vor. Im Gegensatz zu manch anderer Parteien habe die JU keine Probleme gehabt, genügend Kandidaten zu finden, schreibt sie in einer Presseinfo. Flächendeckend sei man im gesamten Landkreis sehr gut vertreten, wird Wasmuth zitiert.

Besonders hob er die örtlichen Kandidaten Thomas Hottner und Michael Reindl hervor. "Diese waren sofort bereit, auf der Liste zu kandidieren." Außerdem betonte er die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Kreistagsmitgliedern der CSU Schnaittenbach.

Ein besonderes Augenmerk will die JU auf die Förderung der Jugend in Vereinen und Sportverbänden legen, sagte Wasmuth. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Für junge Existenzgründer könne er sich ein Gründerzentrum vorstellen. Im Landratsamt gebe es eine gute Beratung der Wirtschaftsförderung: "Warum geht das nicht bei Bauvorhaben auch?" Die Ablehung schwieriger Projekte könne vermieden werden, wenn im Vorfeld bei einer Beratung Lösungen aufgezeigt würden.

Auch für Michael Mertel ist mehr Jugendförderung wichtig, heißt es in der Presseinfo weiter. Die Jugendfreizeitstätte Weißenberg beispielsweise bräuchte nach einer Generalsanierung ein ganzjähriges Nutzungskonzept. In Sachen Mobilität plädiert er für ein 50:50-Taxi, bei dem die Hälfte der Fahrtkosten durch öffentliche Fördergelder oder private Spender getragen wird. Wasmuth schlugt in dieselbe Kerbe: "Ich bin mit der Digitalisierung auch noch nicht zufrieden, wenn ich mein Auto nur zu 50 Prozent online anmelden kann." Für ihn darf es ferner kein Tabu sein, über eine Vernetzung der Kfz-Zulassungsstellen des Landkreises und der Stadt Amberg nachzudenken.

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