Bei seiner ersten Jahreshauptversammlung seit der Gründung blickte die Gruppierung im Gasthof Kellerhäusl auf einen ereignisreichen Start zurück. Vorsitzender Ulrich Reindl erinnerte, dass schon bald nach der Gründung Diözesanbischof Rudolf Voderholzer auf den Verein aufmerksam geworden sei und die Krippenausstellung im Kulturstadl in Schnaittenbach besucht habe. Auch habe er die Schnaittenbacher Krippenfreunde für Montag, 30. März, zu einem Gegenbesuch nach Regensburg in das Bischöfliche Ordinariat mit Besichtigung seiner privaten Krippensammlung eingeladen.
Nach der der Vereinsgründung stellten die Krippenfreunde laut Reindl mit großem Engagement eine Menge auf die Beine gestellt. Unter anderem wurde als Informationsquelle eine vereinseigene Homepage (www.krippenfreunde-schnaittenbach.de) angelegt. Zwei Krippenbaukurs, einer für Kinder und einer für Erwachsene, wurden im Werkraum der Grund- und Mittelschule abgehalten. Die Krippenausstellung am ersten Adventswochenende sei mit rund 500 zahlenden Besuchern ein voller Erfolg gewesen, freute sich Ulrich Reindl.
Mit Blick auf die Vereinsentwicklung hatte Reindl ebenfalls Erfreuliches zu berichten: Bei 22 Gründungsmitgliedern sei der Verein inzwischen auf 60 Mitglieder angewachsen, die sich im Alter von zweieinhalb Jahren bis 87 Jahren bewegen. „Man sieht also: Krippen sprechen Menschen jeder Altersstufe an“, meinte Reindl. Er bat die Anwesenden um Mitgliederwerbung. Reindl betonte: „Mit jeder Krippe, die neu entsteht, kommen wir unserem Ziel, dass in jedem Haus eine Krippe steht und sich die Menschen in Schnaittenbach und Umgebung, insbesondere die Kinder, mit einer Krippe und den dazugehörigen Figuren beschäftigen, ein Stück näher.“ Er kündigte für dieses Jahr wieder je einen Krippenbaukurs für Kinder und Erwachsene an und darüber hinaus einen Krippenweg im Advent. Der Kassenbericht von Markus Grünwald zeigte, dass der junge Verein finanziell gut aufgestellt ist.
Bürgermeister Josef Reindl zollte den Krippenfreunden Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit im ersten Vereinsjahr und für ihre beachtlichen Projekte. Er freute sich über die Bestrebungen, sich der Weihnachtskultur zu nähern. Das Stadtoberhaupt bemerkte, dass sich der Verein mit den Krippenbaukursen in der Kinder- und Jugendarbeit bestens aufstelle. Großes Interesse zeigte Reindl am geplanten Krippenweg. Stellvertretender Bürgermeister Uwe Bergmann bedankte sich für das vielfältige Engagement und wertete den Krippenbauverein als Bereicherung für die Vereinslandschaft der Stadt. Er regte an, der Schule für die Adventszeit eine Krippe zur Verfügung zu stellen, um bei den Kindern und Jugendlichen Interesse für die Krippentradition zu wecken. Diese Anregung fand bei Ulrich Reindl Gefallen. Einer Bilderschau rief die bisherigen Veranstaltungen noch einmal in Erinnerung.














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